Mehr Behördengänge online

Kommunen im Nordkreis erweitern ihre digitalen Verwaltungsangebote

Fortschritt wird im Nordkreis von Hersfeld-Rotenburg großgeschrieben. Hier werden weiterhin viele Verwaltungsangebote digitalisiert
Foto: Stadtverwaltung Rotenburg a. d. Fulda.

03.06.2026 / KREIS HEF - Die Kommunen im nördlichen Teil des Landkreises Hersfeld‑Rotenburg treiben die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen weiter gemeinsam voran. Bürgerinnen und Bürger können bereits zahlreiche Anliegen bequem online erledigen und so Wege sowie Wartezeiten in den Rathäusern vermeiden.



Zur Abstimmung der nächsten Schritte trafen sich die Bürgermeister und Digitalisierungsbeauftragten der Kommunen Alheim, Bebra, Cornberg, Nentershausen, Ronshausen, Rotenburg a. d. Fulda und Wildeck im Rotenburger Rathaus. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Stand der Verwaltungsdigitalisierung sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer Prozesse, die vom Civento‑Prozessdesigner im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit erstellt und erweitert werden.

Kommunen entwickeln sich unter individuellen Schwerpunkten weiter

Deutlich wurde beim Treffen, dass die seit 2021 bestehende Kooperation inzwischen umfangreiche Ergebnisse erzielt. Im gesamten Nordkreis stehen bereits zahlreiche digitale Verwaltungsleistungen bereit – darunter die Anmeldung von Veranstaltungen, Ausnahmegenehmigungen für Feuerwerke oder digitale Anträge für verschiedene Parkausweise. Zusätzlich setzen die Kommunen individuelle Schwerpunkte: In Rotenburg a. d. Fulda können etwa Buchungsanfragen für das Dorfgemeinschaftshaus in Braach online gestellt werden, weitere sollen folgen. Andere Kommunen bieten digitale Förderanträge, Kita‑Voranmeldungen oder Online‑Genehmigungen an.

"Diese Entwicklung ist ein spürbarer Schritt hin zu einer modernen Verwaltung, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert", betont Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber. "Durch die Online‑Verfügbarkeit vieler Leistungen ersparen wir den Bürgerinnen und Bürgern unnötige Wege und Wartezeiten."

Die beteiligten Kommunen wollen den Ausbau der digitalen Angebote kontinuierlich fortsetzen. Weitere Leistungen befinden sich bereits in Vorbereitung und werden schrittweise freigeschaltet. Informationen zu den verfügbaren Online‑Diensten finden Bürgerinnen und Bürger auf den Internetseiten der jeweiligen Städte und Gemeinden. (pg/pm) +++

X