Nächstes Ziel: Bad Neustadt
Glückstour: Schornsteinfeger radeln 1.000 Kilometer für krebskranke Kinder
Motivation für die Tagesetappe: Schornsteinfeger radeln 1.000 Kilometer für krebskranke Kinder
Fotos: Moritz Pappert
29.05.2026 / HÜNFELD -
Über 1.000 km in 7 Tagen, bei Wind und Wetter: Auch in diesem Jahr radeln rund 50 Schornsteinfeger und Schornsteinfegerinnen quer durch Deutschland, um Spenden für krebskranke Kinder einzusammeln und zu verteilen. Am Donnerstag machte die "Glückstour" Halt in Hünfeld. Am Freitagmorgen ging es schon wieder weiter auf die nächste Etappe mit dem Ziel Bad Neustadt.
Die Schornsteinfeger fahren auf ihrer Glückstour mit dem Fahrrad eine 1.000 Kilometer lange Strecke von Braunschweig nach Straubing in Bayern. Die Glückstour ist nach Angaben der Organisatoren eine der größten privat finanzierten Wohltätigkeitsaktionen in Deutschland. Es geht dabei darum, Hoffnung und Unterstützung zu schenken.
An sieben Etappen werden die Spenden direkt an regionale Initiativen, Vereine oder Kliniken übergeben. Am Donnerstag kamen die Radler aus Kassel nach Hünfeld. Im dortigen Bonifatiuskloster wurden zehn Schecks in Höhe von jeweils 3.000 Euro an Vereine und Initiativen aus Osthessen übergeben. Insgesamt kamen in den vergangenen Jahren bereits rund acht Millionen Euro zusammen. Die Stadt Hünfeld übergab gemeinsam mit den Stadtwerken einen Spendenscheck über 1.500 Euro an die Tour
Zum Etappenstart am Freitagmorgen war die CDU-Fraktionsvorsitzende Ines Claus mit dabei. "Danke, dass Sie diese Strecke machen und auf das Schicksal von krebskranken Kindern aufmerksam machen. Ich bin tief berührt, was sie jährlich leisten", sagt Claus. Bürgermeister Benjamin Tschesnok ergänzt: "Es ist großartig, was Ihr auf die Beine stellt." Auch der heimische Landtagsabgeordnete Thomas Hering (CDU) war dabei und machte klar: "Der Hintergrund ein dunkler. Aber es ist Ihnen gelungen, dieser Krankheit mit diesem Format einen freundlichen Moment zu verleihen."
Das Ziel der radelnden Schornsteinfeger am Freitag ist Bad Neustadt. Von dort geht es weiter über Forchheim und Ingolstadt bis nach Straubing im Süden Bayerns. (Moritz Pappert) +++