Grünes Licht für die RegionalBank

Fusion mit der VR Bank Fulda beschlossen: Main-Kinzig-Büdingen sagt "Ja"

Sie Freuen sich auf die gemeinsame Zukunft in der VR RegionalBank (von links): Lars Schurich (Vorstand MKB), Thomas Sälzer (Vorstand FD), Sabine Haas (Aufsichtsratsvorsitzende MKB), Sebastian Emmert (Vorstand FD), Stefan Burkard (Aufsichtsratsvorsitzender FD), Torsten Hopf (Vorstand FD), Petra Kalbhenn (Vorständin MKB) und Bruno Vey (Vorstand MKB).
Foto: VR Bank Main-Kinzig-Büdingen

29.05.2026 / REGION - Der Weg für die neue VR RegionalBank ist frei: Nach den Vertretern der VR Bank Fulda hat auch die Vertreterversammlung der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen für die Fusion zur VR RegionalBank gestimmt. In der Langenselbolder Klosterberghalle stimmte am Donnerstagabend eine überwältigende Mehrheit der Vertreter für die Verschmelzung. Aufsichtsrat und Vorstand zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Votum, das die Weichen für eine neue, starke und regional verwurzelte Genossenschaftsbank stellt.



"Die Fusion mit der VR Bank Fulda schafft eine neue Genossenschaftsbank, die aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke selbstbewusst und positiv in die Zukunft blickt", betonte Aufsichtsratsvorsitzende Sabine Haas. "Wir bleiben auch künftig nah bei den Menschen der Region und wachsen gleichzeitig zu einer noch stärkeren Marke zusammen."

Zukunftssicherung im Fokus – Kundenzufriedenheit bleibt oberstes Gebot

Für den Vorstand hatte Petra Kalbhenn die strategische Zielsetzung unterstrichen: "Als Vorstand ist es unsere Aufgabe, die Zukunft unserer Bank langfristig sicherzustellen und zu stärken. Die Fusion mit der VR Bank Fulda ist für uns der richtige und zukunftssichernde Schritt."

Vorstand Bruno Vey betonte, dass insbesondere das Vertrauen der Kunden einen großen Einfluss darauf habe, wie gut sich die RegionalBank schlussendlich schlägt. "Am Ende entscheiden nicht Zahlen oder Strukturen über den Erfolg einer Fusion. Entscheidend sind die Menschen. Dafür braucht es Vertrauen, eine gemeinsame Haltung und ein klares Zielbild, um die Zukunft aktiv zu gestalten. Genau das verbindet uns.​ Beide Banken bringen ihre Stärken, ihre regionale Verwurzelung und ihre genossenschaftliche Identität in unsere gemeinsame Zukunft ein", so Vey.

Nahezu einstimmiges Ergebnis gibt grünes Licht

Nach einer kurzen Aussprache stimmten 99,66 Prozent der Vertreter für die Fusion zur VR RegionalBank. Bereits eine Woche zuvor hatte sich die Vertreterversammlung der VR Bank Fulda für die Verschmelzung ausgesprochen. Durch die Fusion entsteht eine der größten Genossenschaftsbanken Hessens mit einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro, 910 Mitarbeitenden und fast 14 Milliarden Euro betreutem Kundenvolumen.

Nach den nun erfolgten Beschlussfassungen beider Banken wird die technische Fusion zur VR RegionalBank im September dieses Jahres vollzogen. Der rechtliche Zusammenschluss wird mit Rückwirkung zum 1. Januar 2026 erfolgen. Dass die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen aus einer wirtschaftlich starken Position in die Verschmelzung geht, hatte zuvor Vorstand Lars Schurich verdeutlicht. "Trotz verschiedener Krisen war das Geschäftsjahr 2025 ein gutes Jahr für die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen. Insbesondere durch unser Kundengeschäft konnten wir die Bilanzsumme weiter steigern. Sie beträgt nun fast 4,3 Milliarden Euro", erklärte Schurich.

Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen nämlich einen Jahresüberschuss von rund 8,2 Millionen Euro. Angesichts des guten Ergebnisses schlugen Vorstand und Aufsichtsrat der Vertreterversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 4,5 Prozent vor. Die Vertreter folgten diesem Vorschlag einstimmig.

Abschließend ziehen Vorstand und Aufsichtsrat ein sehr positives Fazit der Vertreterversammlung und der gefassten Beschlüsse. Die Fusion werde nach Ansicht der Beteiligten die genossenschaftliche Idee in der Region weiter stärken. Mit der neuen VR-Regionalbank soll die Zukunft zudem aktiv mitgestaltet und echte Mehrwerte für ihre Mitglieder geboten werden, aber auch Kundinnen und Kunden sollen weiter gestärkt werden. (pg/pm) +++

X