Domstadt im RhönEnergie-Retrobus erkunden

Geheimnisvolle Stadtrundfahrt: DRK überrascht mit spannender Geschichte

Die Teilnehmer der DRK-Stadtrundfahrt vor dem Retro-Bus
Fotos: Felix Weigl

28.05.2026 / FULDA - Viele fragende Gesichter und neugierige Blicke am frühen Donnerstagabend: Ein RhönEnergie-Bus fuhr in ein Deutsches-Rotes-Kreuz-Gewand gehüllt durch Fulda. OSTHESSEN|NEWS hat an dieser einzigartigen und spannenden Stadtrundfahrt teilgenommen und kann Ihre Neugierde nun stillen.



"Wir als DRK in Fulda haben hier viele Unterstützer, viele Freunde, auf die wir in unserer Arbeit angewiesen sind - und da macht man manchmal auch kleine Besonderheiten zum Geschenk", sagte DRK-Präsidentin Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg im Gespräch mit O|N. Und so kam dem Rettungs-Team die Idee, diesen Retrobus der RhönEnergie mit DRK-Zeichen zu gestalten. "Das ist eine ganz besondere Stadtrundfahrt - auf den Spuren des DRK. Dabei fahren wir besondere Punkte des Gesundheitswesens an", ergänzte der Vorstandsvorsitzende des DRK Fulda, Christoph Schwab. Und so fuhr der Bus nach der Segnung mit seinen Gästen durch die Domstadt.

Nach dem Start am Deutschen Feuerwehrmuseum - und einem informativen Film zur DRK-Geschichte - folgten die verschiedenen Haltepunkte: der Fuldaer Dom, das Seniorenzentrum "Heilig Kreuz", das Alte Städtische Krankenhaus - sowie die ehemalige DRK-Fahrzeughalle -, das Seniorenzentrum St. Lioba, das Herz-Jesu-Krankenhaus und das Rettungszentrum am Klinikum Fulda mit dem Rettungshubschrauber Christoph 28.

Einmalige Stadtrundfahrt begeistert Gäste - darunter das Hessentagspaar

Doch wie kam es überhaupt zu dem Retro-Bus? Das weiß Thomas Lang, Geschäftsführer der RhönEnergie Verkehrsbetriebe: "Wir haben zu unserer Jubiläumsfeier eines unserer Fahrzeuge in diesen Retrobus verwandelt. Jetzt ist es uns eine große Freude, dass der Bus so - mit dem DRK - wieder unterwegs ist." Die Fahrt am Donnerstag ist vorerst einmalig. Doch die DRK-Präsidentin hat Hoffnung: "Wenn die Resonanz positiv ausfällt, kann ich mir vorstellen, dass wir das nochmal machen."

Wie erhofft: Aufmerksam und gespannt hören die Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Kirche und Beteiligte des anstehenden Hessentags dem ehemaligen Arzt und jetzigen Stadtführer Dr. Michael Wuttke zu. Mit Informationen von der führenden Medizin Fuldas im Mittelalter über die Entwicklung des Rettungsdiensts und der dazugehörigen Technik bis hin zu aktuellen Bezügen brachte Wuttke allen die hiesige Geschichte näher. Dabei hob er die wichtige Arbeit der Sanitäter hervor: "Wir brauchen nicht nur Leute, die reden, sondern Leute, die auch handeln - so wie das DRK."

Besonders begeistert zeigte sich das Fuldaer Hessentagspaar Vera und Max Dudyka. So heißt es von den beiden am O|N-Mikrofon: "Die Stadtrundfahrt ist wirklich gut. Wir erfahren Sachen, die wir so von Fulda nicht wussten und die die Domstadt in einem anderen Licht erscheinen lassen." Schwab erklärte: "Wir sind als Sanitätsdienst und mit vielen anderen Bereichen Partner des Hessentags - und vor diesem Hintergrund freuen wir uns, diese Fahrt mit dem Hessentagspaar machen zu können." Auch O|N ist Medienpartner des Hessentags und freut sich auf die zehn Tage Trubel - voller Vertrauen auf die verlässliche Arbeit des DRK.

"Ein durchaus gelungener und vor allem angenehmer Abend"

Bei strahlendem Sonnenschein ging dieser Tag rund um die Stadt Fulda und die Entwicklung der medizinischen Versorgung am Hangar des Christoph 28 - und bei einem spannenden Einblick in die Pilotenarbeit - zu Ende. Für das DRK war das ein äußerst gelungenes Erlebnis. "Das war ein wunderbarer Tag - mit einer Mischung aus dem historischen Fulda und der Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung - vom Mittelalter bis hin zum heutigen Rettungshubschrauber, der schnell bei Patienten sein kann", so die Präsidentin im abschließenden Gespräch mit O|N. Auch Vorstandsvorsitzender Schwab schwärmte vom erlebten Tag: "Wir waren an vielen Orten, die Geschichte geschrieben haben - für das DRK und die Luftrettung. Vor diesem Hintergrund war es für alle ein durchaus gelungener und vor allem angenehmer Abend."

Bei dieser außergewöhnlichen Stadtrundfahrt wurden der Dank für die Arbeit des DRK und dessen Unterstützung, Informationen über den Rettungsdienst sowie die Geschichte Fuldas vereint. Und so erfolgreich und zukunftsorientiert die Vergangenheit der Retter ist, so soll es auch weitergehen. (mis) +++

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