Harter Belastungstest

Training wie im Ernstfall: Bundespolizei übt aus der Luft und im Wasser

Training wie im Ernstfall: Bundespolizei übt am Pfordter See.
Fotos: Rene Kunze

28.05.2026 / SCHLITZ - Am Pfordter See in Schlitz (Vogelsbergkreis) herrschte am Donnerstagmorgen reger Betrieb. Ein Hubschrauber der Bundespolizei kreiste über dem Wasser, setzte ein Team ab - und die Einsatzkräfte sprangen nacheinander ins kühle Nass.


Für Spaziergänger am Ufer wirkte das ungewöhnlich, für die Beamtinnen und Beamten gehörte es zur regelmäßigen Ausbildung: eine anspruchsvolle Übung mit acht Stationen, die Kondition, Technik und Teamarbeit forderte.

Tauchen, Bergen, Schwimmen: Einsatztraining im See

Im Wasser tauchten die Einsatzkräfte zu Bojen ab, bargen Aufgaben, schwammen in voller Kleidung oder holten schwere Gegenstände vom Grund. Andere Stationen verlangten, dass sie unter Zeitdruck bestimmte Markierungen erreichten oder längere Strecken tauchten. Alles war darauf ausgelegt, Situationen nachzustellen, die im Ernstfall schnell und sicher beherrscht werden müssen.

Einblick in Ablauf und Anforderungen der Übung

Begleitet wurde die Übung von Pressebetreuer Torsten Tiedemann, der zur Unterstützung aus der Bundespolizei‑Abteilung Ratzeburg nach Hünfeld gekommen war. Vor Ort erläuterte er gegenüber OSTHESSEN|NEWS den Ablauf der Trainingseinheiten und schilderte, welche Anforderungen die verschiedenen Stationen an die Einsatzkräfte stellten. Der Pfordter See bot dafür die nötigen Rahmenbedingungen - mit unterschiedlichen Tiefenbereichen und ausreichend Platz für die Wasser‑ und Tauchübungen.

Zum Abschluss stand ein größeres Szenario an, in dem alle zuvor trainierten Elemente zusammengeführt wurden. Unser Fotograf Rene Kunze hat die eindrucksvollsten Momente mit seiner Kamera festgehalten. (js)+++

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