Über 200 Helfer im Einsatz

Stärkste Gruppen geehrt: Rhön Radmarathon begeistert tausende Teilnehmer

Beim Rhön Radmarathon standen auch in diesem Jahr Gemeinschaft und Teamgeist im Mittelpunkt.
Fotos: Marvin Myketin

28.05.2026 / GROßENLÜDER - Tausende Radfahrer, volle Strecken und überall Gruppen in einheitlichen Trikots: Beim Rhön Radmarathon in Bimbach wurde auch 2026 wieder deutlich, dass der Klassiker weit mehr ist als nur ein sportlicher Wettkampf. Neben den vielen gefahrenen Kilometern stand vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt - und genau das zeigte sich traditionell auch bei der Ehrung der größten Teams.



Mit insgesamt 5.384 Starterinnen und Startern verzeichnete das Radsportwochenende erneut eine beeindruckende Resonanz. Besonders gefragt waren die Marathonstrecken, deren insgesamt 2.000 Startplätze schon frühzeitig vergeben waren. Aber auch die offenen RTF-, Gravel-, Mountainbike- und Familienstrecken sorgten an beiden Tagen für ein bunt gemischtes Teilnehmerfeld - vom ambitionierten Langstreckenfahrer bis hin zu Familien und Freizeitsportlern.

Mehr als 200 Helfer

Möglich gemacht wurde das Großevent erneut durch den Einsatz von mehr als 200 Helferinnen und Helfern, die an der Strecke, an Verpflegungsstellen und im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Bei der traditionellen Gruppenehrung standen dann die teilnehmerstärksten Teams im Mittelpunkt. Auf den RTF-Strecken sicherte sich die Firma Jumo mit starken 109 Teilnehmern den ersten Platz. Dahinter folgten die Freiwillige Feuerwehr Bimbach mit 43 Startern sowie die Wagner GmbH mit 36 Teilnehmern. Ebenfalls stark vertreten waren die RSF 80 Petersberg mit 27 Fahrern sowie das Tri-Team Siegerland mit 24 Startern.

Eintracht Frankfurt ist die Spitzengruppe

Auch die Sponsoren zeigten Flagge - allerdings außer Konkurrenz. RhönSprudel war mit 29 Teilnehmern vertreten, die Sparkasse Fulda mit 27. Auf den anspruchsvollen Marathonstrecken stellte Eintracht Frankfurt mit 48 Teilnehmern die größte Gruppe. Dahinter reihten sich der FC St. Pauli Radsport mit 29 Startern sowie Alpecin mit 28 Teilnehmern ein. Zahlreiche weitere Teams aus ganz Deutschland machten sich ebenfalls auf die Strecken durch die Rhön.

Gerade diese große Vielfalt macht den besonderen Charakter des Rhön Radmarathons seit Jahren aus. In Bimbach geht es längst nicht nur um Bestzeiten oder Platzierungen. Vielmehr steht das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund - egal ob im Verein, mit Kollegen, Freunden oder der Familie.

Die Gruppenehrung wurde deshalb auch in diesem Jahr wieder zu einem der emotionalen Momente des Wochenendes. Denn sie zeigt, was den Rhön Radmarathon seit Jahrzehnten prägt: Gemeinschaft, Leidenschaft und Zusammenhalt auf zwei Rädern. (pm/cb) +++

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