Das müssen Sie wissen!
Erste 30 Grad in Osthessen: Diese 10 Tipps helfen jetzt wirklich gegen die Hitze
Archivfoto: O|N / Katharina Geppert
28.05.2026 / REGION -
Der Sommer ist endgültig in Osthessen angekommen: In den vergangenen Tagen wurde erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt. Viele Menschen kämpfen seitdem mit Kreislaufproblemen, Müdigkeit oder schlaflosen Nächten. Besonders belastend wird die Hitze in Städten und Dachwohnungen. Experten raten deshalb dazu, den Alltag an die Temperaturen anzupassen und den Körper möglichst wenig zusätzlich zu belasten.
Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz mahnt zur Vorsicht: "Vor allem Kinder, gesundheitlich geschwächte und ältere Menschen sind bei Hitze gefährdet. Es ist wichtig, das eigene Verhalten der Temperatur, soweit dies möglich ist, anzupassen."
Diese Tipps helfen bei großer Hitze besonders gut:
1. Nur morgens und nachts lüftenSobald es draußen wärmer ist als in der Wohnung, sollten die Fenster geschlossen bleiben. Am besten wird früh morgens oder nachts gelüftet.
2. Sonne aussperren
Rollläden, Vorhänge oder Markisen verhindern, dass sich Räume zusätzlich aufheizen.
Wasser, ungesüßte Tees oder Saftschorlen helfen dem Körper, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
4. Leicht essen
Obst, Salate oder wasserreiches Gemüse belasten den Körper weniger als schwere Mahlzeiten.
Sport, Gartenarbeit oder Einkäufe sollten möglichst in die Morgen- oder Abendstunden gelegt werden.
6. Kühle Duschen und Fußbäder nutzen
Sie helfen dem Kreislauf und sorgen schnell für Erleichterung.
7. Auf Alkohol und Softdrinks verzichten
Alkohol, stark gezuckerte Getränke und viel Koffein belasten den Körper zusätzlich.
8. Luftige Kleidung tragen
Helle und atmungsaktive Stoffe verhindern Hitzestau am Körper.
9. Medikamente richtig lagern
Hohe Temperaturen können die Wirkung von Arzneimitteln beeinflussen.
10. Auf ältere Menschen achten
Gerade Senioren trinken oft zu wenig oder bemerken Warnzeichen zu spät.
Auch Aufenthalte in der direkten Mittagssonne sollten möglichst vermieden werden. "Halten Sie sich möglichst in kühlen Räumen auf, vermeiden Sie körperliche Aktivitäten und öffnen Sie zum Lüften die Fenster insbesondere zu kühleren Zeiten", rät Stolz. (Constantin von Butler) +++