Weniger Staus, neue Herausforderungen
Dauerthema A49: Stadt drängt auf Lösung bei Ausweichverkehr und Lärmschutz
Foto: Haumann
19.05.2026 / HOMBERG (OHM) -
Seit der Eröffnung der A49 hat sich gezeigt, dass die zunächst befürchtete Lärmbelastung im öffentlichen Empfinden bislang weniger stark ausgeprägt ist als ursprünglich prognostiziert. Deutlicher in den Fokus gerückt sind hingegen andere Auswirkungen: In den vergangenen Monaten kam es wiederholt zu zahlreichen Stauereignissen, die spürbare Ausweichverkehre durch die betroffenen Ortslagen zur Folge hatten.
Ausweichverkehr durch Wohngebiete im Blick
Aktuell stellt die Stadt fest, dass Navigationssysteme bei starken Belastungen des Kreisverkehrs Fahrzeugkolonnen durch Wohngebiete – insbesondere "In der Michelbach" – leiten. Dieses Problem greifen wir aktiv auf. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden arbeitet die Stadt an geeigneten Maßnahmen, um derartige Ausweichverkehre an ungeeigneten Stellen wirksam einzudämmen.Bürgermeisterin Ried: "Neue Belastungen dürfen wir nicht hinnehmen"
Zitat Bürgermeisterin Ried: "Wir sehen, dass sich die Lage an der A49 dynamisch entwickelt: Die Zahl der Staus konnte dank gezielter Eingriffe spürbar reduziert werden. Gleichzeitig dürfen wir die neuen Belastungen für unsere Wohngebiete und die Lärmsituation an manchen Stellen nicht hinnehmen. Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass Navigationsausweichverkehre unterbunden, verkehrliche Steuerungen verbessert und die Lärmbelastung verlässlich gemessen sowie bei Bedarf mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen gemindert wird." (lu/pm) +++Archivfoto: O|N / Henrik Schmitt