Millionen-Invest und endlich genug Platz!
Malteser feiern neue Rettungswache - "Sichtbares Zeichen für die Sicherheit"
Großer Tag! Die Malteser sind stolz und froh über die neue Rettungswache in Petersberg bei Fulda!
Fotos: Rene Kunze
17.05.2026 / PETERSBERG -
Großer Tag für die Malteser in Osthessen! Am Standort in Petersberg bei Fulda ist am Sonntagvormittag die neue Rettungswache offiziell eingeweiht worden. Zu diesem feierlichen Ereignis kamen viele Ehrengäste aus Politik, Medizin, Kirche und Gesellschaft. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und das Klinikum Fulda gratulierten. Gefeiert wird mit einem Tag der offenen Tür, um der Öffentlichkeit den neuen Standort zu präsentieren.
Schon im Oktober 2025 ist der Malteser-Hilfsdienst als Mieter in das ehemalige Autohaus der Unternehmerfamilie Jakob im Kreuzgrundweg eingezogen. Die alte Rettungswache, die 2001 in Betrieb genommen wurde und nur gut 50 Meter vom neuen Standort entfernt war, ist über die Jahre zu klein geworden und entsprach nicht mehr den Anforderungen. Dann kam das Angebot von Peter Jakob, verbunden mit unzähligen Gesprächen und schließlich einem finalen Plan. Investiert wurden rund 1,3 Mio. Euro. Malteser-Rettungsdienst-Chef Markus Schips ist stolz auf die neue Wache und berichtete von einem "langfristigen Mietvertrag", der den Standort zukunftsfähig mache. "Über zehn Jahre haben wir gesucht, jetzt hat es geklappt und wir sind glücklich."
Alte Wache platzte aus allen Nähten!
Besonders für Andreas Jehn, den Leiter der Wache, und seine 60 Kollegen, die schon seit über einem halben Jahr am neuen Standort 24/7 ihren Dienst tun, ist dieser Tag ein wichtiges Ereignis. "Alle haben an einem Strang gezogen: Wir haben viel improvisiert, sind bei laufendem Betrieb umgezogen und haben jetzt endlich einen sehr modernen Standort, ohne Platznot. Heute ist ein wirklich großer und emotionaler Tag für uns."
Vize-Landrat Frederik Schmitt (CDU) grüßte nicht nur für den Landkreis Fulda als Rettungsdienstträger, sondern auch für die Stadt Fulda und Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld: "Danke an alle, die hier sinnbildlich 'auf dem Bock sitzen' und an 365 Tagen für die Sicherheit der Menschen sorgen. Ohne Sie wäre der Rettungsdienst in unserem Kreis nicht möglich." Nachdem der traditionelle Holzteller des Landkreises übergeben war, übernahm Klinikum-Vorstand Michael Wilhelm und betonte: "Die neue Wache ist ein sichtbares Zeichen für die Sicherheit in der Region." Die Anforderungen an das Gesundheitswesen werden nicht kleiner. "Deshalb ist eine enge Verzahnung der Krankenhäuser mit dem Rettungsdienst elementar. Denn wir alle arbeiten an einer bestmöglichen Patientenversorgung und wissen, dass die ersten Minuten bei einem Notfall entscheidend sind."
Drei moderne Rettungsfahrzeuge sind am neuen Standort stationiert, zwei Fahrzeuge sind Tag und Nacht im Einsatz, ein weiterer Wagen im Tagdienst. Die Malteser sind also gefordert, denn sie müssen mittlerweile zu durchschnittlich mehr als 5.000 Einsätzen im Jahr ausrücken. Der Rettungsdienst wurde noch während der Einweihung zu einem Notfall gerufen, während Pfarrer Jens Körber gerade die kirchliche Segnung vollzog: "Die Malteser haben eine lange Tradition und ich wünsche Ihnen, dass Sie immer wieder gut von Ihren Einsätzen nach Hause kommen."
Viele Gäste beim Tag der offenen Tür
Den großen Tag für die Malteser ließen sich auch die vielen Gäste aus Petersberg und dem Umland nicht entgehen. Mit dabei waren etwa auch die Bergwacht Wasserkuppe, die Polizei Fulda und die Feuerwehr Petersberg mit Fahrzeugausstellungen. Es gab also viel zu sehen und die Blaulicht-Retter zeigte wieder einmal: "Wir sind eine große Familie." (Christian P. Stadtfeld) +++