Gefahrenabwehr für die Rhön

Neue Drehleiter soll 30.000 Menschen schützen: Feierliche Segnung

Festliche Einweihung: Die neue Drehleiter des Landkreises Fulda wird gesegnet
Fotos: Rene Kunze

14.05.2026 / HOFBIEBER - "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", so lautet der traditionelle Leitspruch der Feuerwehrleute, der schon seit knapp 200 Jahren existiert. Der Spruch verbindet den Gedanken des Schutzes der Gemeinschaft mit dem Glauben - und ist dementsprechend jeder Einsatzkraft bekannt, ganz gleich, ob gläubig oder nicht. Aufgrund dieser Verbundenheit werden auch regelmäßig Einsatzfahrzeuge kirchlich gesegnet, so auch die neue Drehleiter des Landkreises Fulda, welche in Hofbieber Mitte stationiert ist.



Im Januar dieses Jahres wurde die Drehleiter in Dienst gestellt und soll vor allem in den Kommunen Dipperz, Ehrenberg, Gersfeld, Hilders, Hofbieber, Poppenhausen und Tann eingesetzt werden. In diesem Bereich leben rund 30.000 Menschen, für deren Schutz 477.000 Euro in das neue Fahrzeug investiert wurden. OSTHESSEN|NEWS berichtete darüber ausführlich. Bisher war die Drehleiter schon sechsmal im Einsatz.

Festakt und Fahrzeugweihe mit Politprominenz

Beim großen Festakt und der Einweihung des Fahrzeuges war auch wie bereits im Januar Landrat Bernd Woide (CDU) vor Ort und sprach sich einmal mehr dafür aus, wie wichtig die Drehleiter für den Landkreis und die Rhön ist. "Es ist ein ganz wichtiger Aspekt zur Verbesserung des Brandschutzes im ländlichen Raum", betonte Woide gegenüber OSTHESSEN|NEWS. "Das verbessert natürlich auch die Sicherheitslage im gesamten Landkreis und darauf sind wir stolz", fügte der Landrat hinzu.

Auch mit dabei waren Bürgermeister Markus Röder und der Landtagsabgeordnete Sebastian Müller. Selbstverständlich waren auch Kreisbrandinspektor Adrian Vogler und Wehrführer Frank Rübsam vor Ort und freuten sich über die vielen Leute, die der Einweihung beiwohnten. Durchgeführt wurde die Segnung durch Diakon Manfred Oeste, der stellvertretend für den Pfarrer der Gemeinde, der leider terminlich verhindert war.

Natürlich bleibt zu hoffen, dass die Drehleiter so wenig wie möglich genutzt werden muss und größere Gefahrenlagen weitestgehend ausbleiben. Wenn es aber so weit sein sollte, steht hinter dem Fahrzeug ein gut ausgebildetes Team, das mit Herzblut die Bevölkerung schützt, aber nun auch Gottes Segen. (pg) +++

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