Präventive Maßnahmen

Aufgrund eines Cyberangriffs: Hessische Verwaltung kann nicht ins Internet

Aufgrund eines Cyberangriffs auf ein US-Unternehmen kann die hessische Verwaltung derzeit nicht ins Internet.
Symbolbild: Pixabay

13.05.2026 / REGION - Aktuell kann die gesamte hessische Landesverwaltung aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht ins Internet. Die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) teilte der Frankfurter Rundschau auf Anfrage mit, dass die Webbrowser auf den Geräten der Verwaltung wohl schon seit Ende der vergangenen Woche gesperrt sein.


Angriff auf US-Unternehmen als Ursache

Hintergrund der Sperrungen sei laut der HZD ein Sicherheitsvorfall bei einem externen IT-Sicherheitsunternehmen, dessen Software auch in der Landes-IT eingesetzt werde. Aktuell seien noch keine Systeme des Landes betroffen, die Browsersperre sei dementsprechend eine präventive Maßnahme, um Risiken zu minimieren. Bis neue Erkenntnisse vorliegen, soll die Sperre weiterhin bestehen bleiben.

Die Frankfurter Rundschau erfuhr aus Regierungskreisen, dass es sich bei dem betroffenen Dienstleister um das Unternehmen "Trellix" aus den USA handele. Dieses ging 2022 aus der Fusion von FireEye und McAfee hervor. Trellix bestätigte in der vergangenen Woche, dass es unbefugte Zugriffe auf ihre Systeme gab.
(pg) +++

Aktuell sind die Webbrowser der Landesverwaltung gesperrt.

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