Größter Arbeitgeber in Hessen
Finanzminister Lorz neuer Chef des Fraport-Aufsichtsrats: "Packen wir es an"
Dr. R. Alexander Lorz (CDU) ist Aufsichtsratsvorsitzender der Fraport AG.
Foto: Fraport AG
13.05.2026 / FRANKFURT/M. -
Chefwechsel! In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats der Fraport AG haben die Aufsichtsratsmitglieder Professor Dr. R. Alexander Lorz (CDU), Hessischer Minister der Finanzen, zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Lorz folgt damit auf Michael Boddenberg (CDU), der sein Aufsichtsratsmandat nach sechsjähriger Tätigkeit mit Ablauf der Hauptversammlung am Dienstag niedergelegt hat. Die Fraport AG ist mit rund 80.000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Bundesland Hessen.
"Der Flughafen Frankfurt ist weit mehr als ein Flughafen. Er ist eine der zentralen Infrastrukturen unseres Landes, die größte Arbeitsstätte Hessens und ein entscheidender Knotenpunkt für die wirtschaftliche Stärke Deutschlands", betonte Lorz. Mit der Eröffnung des neuen Terminal 3 habe der Frankfurter Flughafen zudem seine große internationale Bedeutung kürzlich noch einmal eindrucksvoll unterstrichen. Der Fraport verbindet somit regionale Verantwortung mit globaler Präsenz und gehört mit 28 weiteren Flughäfen auf vier Kontinenten zu den führenden Flughafenbetreibern weltweit.
"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir es schaffen, diese Erfolgsgeschichte der Fraport AG national und international – gemeinsam mit allen Beschäftigten, dem Aufsichtsrat, dem Vorstand und den Partnern – fortzuschreiben und freue mich außerordentlich, diese Entwicklung in den kommenden Jahren als Aufsichtsratsvorsitzender verantwortungsvoll begleiten zu dürfen", erklärte der Finanzminister.
"Erfolgsgeschichte national und international fortschreiben"
"Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Ein großer Dank geht auch an meinen Vorgänger Michael Boddenberg, der sein Amt im Vorfeld niedergelegt hat. Und jetzt freue ich mich darauf, die Erfolgsgeschichte der Fraport AG national und international – gemeinsam mit allen Beschäftigten, dem Aufsichtsrat, dem Vorstand und den Partnern – fortzuschreiben. Packen wir es an!", schrieb Lorz auf der Social Media-Plattform LinkedIn.
Ein starker Flughafen Frankfurt ist kein regionales Spezialinteresse, sondern ein nationales Standortinteresse. Deutschland werde nach Ansicht des Finanzministers seine wirtschaftliche Stärke nur sichern, wenn es seine zentralen Infrastrukturen wettbewerbsfähig hält. "Dazu gehören verlässliche Rahmenbedingungen, Investitionsfähigkeit, Innovation und eine Luftverkehrspolitik, die internationale Konkurrenz ernst nimmt", betonte Lorz abschließend. (pg/pm) +++