Nächtlicher Rettungs-Heli-Einsatz
Schrecklicher Unfall auf B49: Zwei Personen eingeklemmt und schwer verletzt
Am Samstagabend kam es auf der B49 bei Mücke im Vogelsbergkreis zu einem schweren Verkehrsunfall.
Fotos (3): Facebook/Feuerwehr Mücke
10.05.2026 / MÜCKE -
Gegen 21:28 Uhr kam es auf der B49 zwischen Mücke-Flensungen und Ruppertenrod zu einem größeren Einsatz. Die Leitstelle des Vogelsbergkreises meldete einen Unfall mit einer eingeklemmten Person. Feuerwehr, Rettungsdienst sowie die Polizei wurden alarmiert.
Ein 18-Jähriger aus Lich befuhr mit seinem Megane die B49 aus Richtung Ruppertenrod kommend in Richtung Flensungen. Kurz vor Flensungen kam der Fahrer in einer leichten Linkskurve aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Hierbei wurden zunächst der Fahrer und Beifahrer im Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Mücke schreibt am Sonntagmorgen auf Facebook: "Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte leisteten mehrere Ersthelfer vorbildlich Erste Hilfe."
Mit hydraulischem Rettungsgerät konnte zunächst der Beifahrer befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber "Christoph Gießen" in eine Klinik geflogen. Im weiteren Verlauf wurde auch der Fahrer des Fahrzeugs mit dem hydraulischen Rettungsgerät befreit. "Aufgrund der massiven Verformung des Pkw durch das Unfallgeschehen gestaltete sich die Rettung kompliziert", heißt es von den Einsatzkräften. Dennoch konnte auch der Fahrer an eine Rettungswagenbesatzung übergeben und ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Insassen erlitten schwere Verletzungen, insbesondere durch die Einklemmungen im Bein-/Fußbereich.
Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Im Einsatz waren neben dem Rettungsdienst und der Polizei auch ein Team der Notfallseelsorge, das Angehörige der Unfallopfer vor Ort betreute. Die Feuerwehr Mücke war mit den Ortsteilen Flensungen, Ruppertenrod und Nieder-Ohmen mit etwa 40 Einsatzkräften vor Ort. Der Brandschutzaufsichtsdienst des Vogelsbergkreises machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. (ms/mis) +++