Mitglieder bestätigen wachsenden Kurs

Raiffeisenbank zieht positive Bilanz: 3,5 Prozent Dividende beschlossen

Vorstandsmitglied Jürgen Bien, Aufsichtsratsvorsitzender Michael Ruppel, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Fabian Tölle und Vorstandsmitglied Torsten Leinweber.
Foto: Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG

09.05.2026 / FULDA - Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind am Dienstag zur Vertreterversammlung der Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG ins Lüderhaus nach Großenlüder gekommen. Über die Hälfte davon waren gewählte Vertreterinnen und Vertreter der mehr als 10.000 Mitglieder – sie entschieden über die wichtigsten Weichenstellungen des vergangenen Geschäftsjahres und die Zukunft der Bank.



Aufsichtsratsvorsitzender Michael Ruppel eröffnete die Versammlung und betonte, dass die Bank trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds weiterhin gut aufgestellt sei. Auch das Geschäftsjahr 2025 sei zufriedenstellend verlaufen, man blicke optimistisch nach vorn. Vorstandsmitglied Jürgen Bien ordnete die wirtschaftliche Lage ein: Politische Entscheidungen und globale Konflikte belasteten viele Unternehmen und führten zu Investitionszurückhaltung. Gleichzeitig hob er die Stärke des regionalen Mittelstands hervor – geprägt von langfristigem Denken, Innovationskraft und Verantwortung vor Ort.

Als Genossenschaftsbank verstehe sich die Raiffeisenbank gerade in unsicheren Zeiten als verlässlicher Partner für Unternehmen und Privatkunden. Die Mitarbeitenden spielten dabei eine zentrale Rolle: Sie machten die genossenschaftlichen Werte durch Nähe, Kompetenz und Vertrauen täglich erlebbar.

Mitgliedschaft als gelebte Gemeinschaft

Bien erinnerte daran, dass eine Mitgliedschaft weit über eine reine Geschäftsbeziehung hinausgehe. Sie stehe für Mitgestaltung, Verantwortung und die bewusste Unterstützung einer Bank, die vor Ort entscheide und sich an den Bedürfnissen der Region orientiere.

Wachstum bei Kundenvolumen und Erträgen

Vorstandsmitglied Torsten Leinweber präsentierte die Geschäftszahlen: Das Kundengesamtvolumen stieg um 4,2 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro. Besonders positiv entwickelte sich das Verbundgeschäft mit Partnern wie der DZ Bank, Schwäbisch Hall, der R+V Versicherung und Union Investment.

Auch im Kreditgeschäft legte die Bank deutlich zu. Die Forderungen gegenüber Kunden wuchsen um neun Prozent auf 400,1 Millionen Euro – ein Wert, der über den Planungen lag. Die Bank sei sowohl in der privaten Baufinanzierung als auch in der Firmenkundenberatung stark aufgestellt.

Vertreter beschließen 3,50 Prozent Dividende

Nach dem Bericht des Vorstandes entschieden die Vertreterinnen und Vertreter über die Verwendung des Jahresüberschusses. Sie folgten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat: Die Substanz der Bank wird durch Rücklagen gestärkt, gleichzeitig wird eine Dividende von 3,50 Prozent ausgeschüttet. "Wir wollen sowohl den Interessen unserer Mitglieder als auch den langfristigen Aufgaben der Bank gerecht werden", erklärte Leinweber.

Turnusgemäß standen auch Wahlen zum Aufsichtsrat an. Die bisherigen Mitglieder Lars Bagus, Markus Herbert und Dr. Fabian Tölle stellten sich erneut zur Wahl – und wurden von der Vertreterversammlung wiedergewählt. (mis/pm) +++

Aufsichtsratsvorsitzender Michael Ruppel eröffnete die Versammlung und betonte, dass die Bank trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds weiterhin gut aufgestellt sei.
Archivfotos(2): O|N/Rene Kunze
Vorstandsmitglied Torsten Leinweber präsentierte die Geschäftszahlen: Das Kundengesamtvolumen stieg um 4,2 Prozent auf 1,32 Milliarden Euro.

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