Podcast: Dreißig, Druck und Drama
Vergleiche, Social Media, innere Unruhe – Alle anderen sind weiter, oder?
Grafik: ON / Emina Omerovic
10.05.2026 / REGION -
Ein kurzer Blick aufs Handy. Ein paar Stories, ein paar Posts, ein Reel hier, ein Reel da. Und plötzlich ist es da: dieses Gefühl. Alle anderen haben ihr Leben irgendwie besser im Griff. Mehr Karriere. Mehr Reisen. Mehr Ordnung. Mehr Leben. Und man selbst? Irgendwo dazwischen. Und genau darüber sprechen wir, Nina und Luisa, in der neuesten Folge von "Dreißig, Druck und Drama".
Vergleiche gehören irgendwie dazu. Sie passieren oft ganz automatisch – ohne dass wir sie bewusst steuern. Doch durch Social Media bekommen sie eine ganz neue Intensität. Denn wir sehen dort vor allem eins: die Highlights. Perfekte Urlaube. Glückliche Beziehungen. Erfolgreiche Karrieren. Das, was gut läuft. Das, was sich zeigen lässt. Was wir dagegen selten sehen: Zweifel, Unsicherheiten, Chaos oder Überforderung. Und genau hier entsteht ein Ungleichgewicht. Denn während wir unser eigenes Innenleben kennen – mit all seinen Fragen und Unsicherheiten – vergleichen wir es mit dem Außenbild anderer.
"Ein Wettbewerb, für den wir uns nie angemeldet haben"
In der Folge erzählen wir, was Social Media manchmal in uns auslöst. Ein Post, eine Story oder ein Reel – und plötzlich ist da dieses Gefühl, "nicht genug" oder "noch nicht so weit" zu sein. Wir fragen uns: Was genau triggert uns eigentlich? Ist es der Job? Der Körper? Beziehungen? Lebensentscheidungen? Und warum fühlt sich Social Media manchmal wie ein Wettbewerb an, für den wir uns nie angemeldet haben?Mehr dazu in der zweiten Folge. Hört gerne rein! Die Folge findet ihr auf allen bekannten Streaming-Plattformen. (Nina Seikel / Luisa Heinz) +++