Stöbern, tauschen, Gutes tun

"Hütte voll": Kleidertauschparty in der Pestalozzischule ein voller Erfolg

Gute Laune bei der Kleidertauschparty in der Fuldaer Pestalozzischule.
Fotos: O|N / Marvin Myketin

27.04.2026 / FULDA - Richtig viel Betrieb herrschte am Sonntag in der Pestalozzischule in Fulda: Die fünfte Auflage der Kleidertauschparty lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die stöbern, tauschen und dabei etwas Gutes tun wollten. Zwischen Abendkleidern, Joggingshosen, Jacken und Accessoires herrschte reger Andrang - die "Hütte war voll", wie Mitorganisatorin Lina Schleicher ganz zufrieden feststellte.



"Wir wollen mit der Kleidertauschparty auf nachhaltigen Kleidungskonsum aufmerksam machen", erklärte Schleicher im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS. "Wir alle haben viel zu viele Klamotten im Schrank. Hier geben wir die Möglichkeit, Kleidung auszutauschen und Neues zu finden, ohne Ressourcen zu verschwenden." Der karitative Gedanke spiele ebenfalls eine große Rolle: Das eingenommene Geld werde vollständig an den Förderverein der Pestalozzischule gespendet.

Nachhaltigkeit fördern und Menschen zusammenbringen

Dass das Konzept ankommt, zeigte der Blick in die gut gefüllte Aula. "Wir sind hochzufrieden, es wird unglaublich gut angenommen", bilanzierte Schleicher. Beim letzten Mal seien rund 750 Kleidungsstücke mit nach Hause genommen worden. "Damit haben wir einiges an Ressourcen gespart. Genau darum geht es: Nachhaltigkeit fördern und gleichzeitig Menschen zusammenbringen."

"Das Engagement ist großartig"

Neben Kleidung bot die Pestalozzischule auch Selbstgemachtes zum Verkauf an. Dazu gab es leckeren Kaffee und Kuchen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, gemütlich zu verweilen und ins Gespräch zu kommen. Schleicher bedankte sich ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern: "Ein großer Dank an das gesamte Team der Kleidertauschparty. Das Engagement ist großartig und das Geld kommt zu 100 Prozent den Kindern zugute."

Die Organisatoren zeigten sich am Ende rundum zufrieden und die vielen gefüllten Taschen, strahlenden Gesichter und leeren Kleiderstangen bestätigten: Nachhaltigkeit kann Spaß machen und verbindet. (js) +++

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