Mit Gottes Segen in die neue Saison

Bei bestem Wetter: Motorradgottesdienst mit 300 Teilnehmern

Lederjacken, dröhnende Motoren und jede Menge PS: Rund um die St. Markus Kirche in Fulda-Haimbach wurde es am Samstag zwischenzeitlich richtig laut. Der Grund? Der 64. Motorradgottesdienst mit anschließender Ausfahrt.
Fotos: Rene Kunze

26.04.2026 / FULDA - Lederjacken, dröhnende Motoren und jede Menge PS: Rund um die St. Markus Kirche in Fulda-Haimbach wurde es am Samstag zwischenzeitlich richtig laut. Der Grund? Der 64. Motorradgottesdienst mit anschließender Ausfahrt. Bei strahlendem Sonnenschein kamen auch in diesem Jahr wieder rund 300 Biker zusammen, um mit Gottes Segen in die neue Saison zu starten.



Schon vor Beginn des Gottesdienstes herrschte auf dem Parkplatz eine besondere Atmosphäre: Überall standen Bikes und Trikes in Reih und Glied, es wurde gefachsimpelt und viel gelacht. "Es ist so schön zu sehen, wie viele mittlerweile jedes Jahr zum Gottesdienst kommen", freute sich Markus Wagner, einer der Organisatoren des Events, "Pfarrer Schneider und auch Pater Raj schaffen eine besondere Atmosphäre und es ist einfach etwas ganz Besonderes, wenn so viele Menschen mit der gleichen Leidenschaft zusammenkommen."

Eine Ära geht zu Ende

Auch für Pfarrer Markus Schneider ist der Motorradgottesdienst jedes Jahr wieder ein Highlight: "Wir gehen wieder einer tollen Jahreszeit entgegen und ihr alle dürft endlich wieder auf euer Motorrad steigen. Jetzt könnt ihr wieder raus, wieder auf die Straßen und Plätze in die Natur, in die Freiheit hinein." Seit mittlerweile 30 Jahren prägt der Seelsorger die Motorradgottesdienste, doch mit diesem Jahr endet diese Ära vermutlich. "Du hast jetzt 31 Jahre lang diesen Gottesdienst geprägt und ihn zu einer festen Größe hier in der Region gemacht und dafür wollen wir dir herzlich Danke sagen", lobte Markus Wagner den sichtlich gerührten Pfarrer.

"Ich habe jedes Jahr auf dieses Event hingefiedert und mir hat jeder einzelne Gottesdienst wirklich Freude gemacht. Das ist auch der Grund, warum ich das jetzt abgebe: Ich will es in jüngere Hände geben, denn ich fühle mich wie eine alte Harley", scherzte Schneider, "Ich sage heute nicht Tschüss, ich sage auf Wiedersehen, denn ich hoffe, dass wir uns irgendwie wiedersehen." Am Ende blieb im nur noch zu sagen: "Fahret hin in Frieden." (Anna Weißenberger) +++

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