Zehn Verletzte in Schrottautos
Den Ernstfall simuliert: 130 Retter im A66-Tunnel im Einsatz - Chaos im Ort
Fotos: Carina Jirsch
26.04.2026 / NEUHOF -
Neben der Ausbildung in den einzelnen Einheiten und auf den einzelnen Ebenen ist dabei die Zusammenarbeit der Hilfs- und Rettungsorganisationen entscheidend wichtig, gerade wenn es für Mitmenschen um Leben und Tod geht.
Reibungslose Zusammenarbeit
"Laut dem Alarmplan wird die Alarmierung in der Leitstelle ausgelöst", erklärt Kreisbrandmeister Steffen Hohmann. Vor Ort wird dann erst einmal erkundet und die Rettung der betroffenen Personen eingeleitet. Damit das Szenario möglichst echt aussieht, simulieren Notfalldarsteller die schweren Verletzungen. Die Feuerwehren gehen mit schweren hydraulischen Rettungsgerät wie Schere und Spreizer vor. In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst wird die Rettung koordiniert. Nach der Erstversorgung geht es dann mit den Rettungsfahrzeugen in die umliegenden Kliniken.Hohmann fasste kurz nach der Übung zusammen: "Das war sehr viel Arbeit für die Einsatzkräfte, die Zusammenarbeit hat reibungslos geklappt, wir sind sehr zufrieden."
Übersicht der eingesetzten Hilfs- und Rettungsorganisationen:
- Feuerwehren: Rommerz, Hattenhof, Hauswurz, Flieden, Rückers, Eichenzell, Rothemann, Löschenrod, Mittelkalbach.
- Landkreis Fulda: Brandschutzaufsicht, Fachdienst Gefahrenabwehr, Informations- und Kommunikationsgruppe, Führungsgruppe Technische Einsatzleitung, Einsatzleitung Rettungsdienst.
- Rettungsdienst: 2 Notarzteinsatzfahrzeuge und 4 Rettungswagen.
- Leitstelle Fulda.
- Das DRK Flieden versorgte den Raucherzeuger der Hessischen Landesfeuerwehrschule mit Strom
- Tunnelleitzentrale Eschwege.
- Autobahnpolizei Petersberg.
- Autobahn GmbH – Autobahnmeisterei und Tunnelmanager. (Hans-Hubertus Braune/Rene Kunze) +++
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