Mit "Tempo, Transparenz, Tatkraft"

Marcel Kister tritt als Unabhängiger an - und erfährt die Unterstützung der CDU

Marcel Kister tritt als Unabhängiger zur Bürgermeisterwahl an
Foto: Bensing & Reith

24.04.2026 / KALBACH - Der 35-jährige Marcel Kister tritt bei der Bürgermeisterwahl in Kalbach (Kreis Fulda) an. Er ist parteiunabhängiger Bewerber, wird aber von der CDU Kalbach unterstützt.



Kister arbeitet bei der Gemeinde Kalbach als Kämmerer. Er stammt aus Flieden und wird nach Vollendung des Hausbaus mit seiner Familie in den Kalbacher Ortsteil Eichenried ziehen. Seine vorrangigen Ziele als Bürgermeister: "Ich möchte Kalbach fit für die Zukunft machen. Das betrifft vor allem die Themen der gemeindlichen Infrastruktur und Finanzen." Außerdem will er sich dafür einsetzen, die Kommunikation sowohl innerhalb der Verwaltung mit den Mitarbeitenden als auch nach außen gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und örtlichen Unternehmern spürbar zu verbessern und transparenter zu gestalten: "Mein Ziel ist es, die Verwaltungsorganisation gezielt umzustrukturieren, um Abläufe effizienter zu gestalten, Zuständigkeiten klarer zu definieren und den Service für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Kalbach nachhaltig zu verbessern." Sein Wahlkampfslogan lautet: "Tempo, Transparenz, Tatkraft".

Gewählt wird am 13. September dieses Jahres

"Wir brauchen einen jungen motivierten Fachmann, der mit unserer Gemeinde verwurzelt ist sowie die notwendige Freude und den Elan für die Aufgaben des Bürgermeisters verkörpert", sagt Jonathan Strott, Vorsitzender der CDU Kalbach: "Marcel Kister erfüllt alle Voraussetzungen. Er beherrscht alle Facetten im Bereich Verwaltung, ist kommunikativ und entscheidungsfreudig. Mit ihm als Bürgermeister wird es in Kalbach endlich wieder voran gehen." Der Vorstand der Union hatte sich einstimmig für die Unterstützung des unabhängigen Bewerbers entschieden.

Kister ist studierter Betriebswirt, hat ein Studium im Bereich öffentliches Management absolviert und die Verwaltungsfachakademie in Fulda als Verwaltungsfachwirt abgeschlossen. Seit Mai 2024 ist er Kämmerer der Gemeinde Kalbach, zuvor arbeitete er 17 Jahre lang bei der Stadt Fulda, wo er fast alle Fachbereiche durchlief.

Bei der Fachgewerkschaft Komba ist er in der Landesleitung Hessen aktiv, außerdem ist er nebenamtlicher Dozent bei der hessischen Verwaltungsakademie für die Fächer Rechnungswesen und Kostenleistungsrechnung sowie Wirtschaftslehre.

Seit 2023 ist Kister mit der gebürtigen Veitsteinbacherin Michelle verheiratet, sie sind Eltern einer Tochter. Im Sommer wird Kind Nummer zwei erwartet. Hobbys sind unter anderem Fußball und Fastnacht. Kister kickt beim SV Höf und Haid und ist im CCD Döngesmühle aktiv.

Der 35-Jährige ist neben Amtsinhaber Mark Bagus und dem Eichenzeller Marco Schlender der dritte Bewerber um das Bürgermeisteramt. Er ist der einzige Kandidat, der seinen Wohnort in die Gemeinde Kalbach verlagern wird.

Außergewöhnlich ist sicher die Situation, dass Kister bei der Bürgermeisterwahl gegen seinen Chef Mark Bagus antritt. "Ich gehe damit professionell um und glaube, dass dies bei Mark Bagus auch der Fall sein wird", sagt Kister, der seinen Chef und Mitbewerber vor der öffentlichen Bekanntgabe seiner Kandidatur über seine Entscheidung persönlich informiert hatte.

Eine wachsende Familie, Hausbau, Job, Wahlkampf: Vor dem Kandidaten stehen intensive Wochen. "Ich weiß, dass die nächste Zeit anstrengend wird. Aber ich verfüge über starken Rückhalt aus Familie und Freundeskreis. Alle haben mir ihre Unterstützung zugesagt, weil sie wissen, dass ich ein guter Bürgermeister für Kalbach sein kann."

Kister will einen intensiven Wahlkampf betreiben. "Ich möchte mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den Vertretern der Vereine und den örtlichen Unternehmen reden und erfahren, was sie bewegt. Das wird unter anderem bei Festen, meinen eigenen Veranstaltungen und an den Haustüren so sein." (ems/pm) +++

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