Tunnel sechs Stunden vollgesperrt
Großübung im Autobahntunnel auf der A66 mit mehr als 200 Einsatzkräften
Archivfotos: O|N/ Marvin Myketin
24.04.2026 / NEUHOF -
Rund um den Autobahntunnel auf der A66 bei Neuhof (südlicher Landkreis Fulda) kommt es am Samstag zu erheblichen Einschränkungen: Dort wird eine schwere Karambolage unter realistischen Bedingungen simuliert. An der groß angelegten Rettungsübung nehmen mehr als 200 Einsatzkräfte teil. Organisiert wird das Szenario von der Gefahrenabwehr des Landkreises Fulda.
Für die Dauer der Übung muss der Tunnel in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Sperrung ist nach aktuellen Angaben von 7:30 Uhr bis spätestens 13:30 Uhr vorgesehen. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Umleitungen einstellen - rund um Neuhof wird mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet.
Zum Übungs-Szenario
Karambolage im Tunnel der A66 bei Neuhof: Mehrere Pkw sind beteiligt, zahlreiche Verletzte müssen versorgt werden. Die beengten Platzverhältnisse, die eingeschränkte Sicht und der schwierige Zugang stellen besondere Herausforderungen dar. Im Fokus der Übung stehen die Koordination von über 200 Einsatzkräften, die patientenorientierte Rettung sowie das Zusammenspiel unter realistischen Bedingungen. Beteiligte
- Feuerwehren: Rommerz, Hattenhof, Hauswurz, Flieden, Rückers, Eichenzell, Rothemann, Löschenrod, Mittelkalbach
- Landkreis Fulda: Brandschutzaufsicht, Fachdienst Gefahrenabwehr, Informations- und Kommunikationsgruppe, Führungsgruppe Technische Einsatzleitung, Einsatzleitung Rettungsdienst
- Rettungsdienst: 2 Notarzteinsatzfahrzeuge und 4 Rettungswagen
- Leitstelle Fulda
- DRK Neuhof: Verpflegung der Einsatzkräfte
- Tunnelleitzentrale Eschwege
- Autobahnpolizei Petersberg
- Autobahn GmbH - Autobahnmeisterei und Tunnelmanager