Fördergeld aus Berlin
685.000 Euro für Sportstätten: Projekte in Hohenroda und Kleinalmerode
Foto: Wilhelm Gebhard
23.04.2026 / KREIS HEF-ROF -
Aus dem Bundesförderprogramm zur "Sanierung kommunaler Sportstätten" (SKS) fließen 685.000 Euro in den Wahlkreis 168: Werra-Meißner – Hersfeld-Rotenburg. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages soeben beschlossen. Konkret erhält in diesem Jahr der Witzenhäuser Stadtteil Kleinalmerode 310.000€ für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes sowie die Gemeinde Hohenroda 375.000€ für die Sanierung und energetische Modernisierung der Sporthalle Ransbach.
Wilhelm Gebhard: "Ich freue mich außerordentlich, dass in meinem Wahlkreis gleich zwei Projekte vom Sportstättenförderprogramm profitieren. Mir war es gegenüber den Entscheidungsträgern immer wichtig, dass beide Landkreise berücksichtigt werden und je ein Projekt pro Landkreis gefördert wird. Das ist durch die Entscheidung des Haushaltsausschusses gelungen. Mehr Einflussmöglichkeiten auf die Auswahl der Projekte konnte ich leider nicht nehmen. Angesichts der großen Nachfrage auf das Programm, allein in meinem Wahlkreis sind mir 17 Bewerbungen bekannt, ist das eine gute Nachricht. Es wird weitere Förderrunden der Sportmilliarde geben und ich werde mich dann erneut in Berlin dafür einsetzen, dass Sportstätten in unserem schönen Wahlkreis davon profitieren."
Insgesamt gingen 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro war der Projektaufruf 23-fach überzeichnet. In der ersten Tranche stehen 333 Millionen Euro aus Bundesmittel zur Verfügung. Ziel ist es, damit auch weitere Investitionen vor Ort zu hebeln.
Aktuell läuft bis zum 19.06.2026 das Bewerbungsverfahren für die Tranche in Höhe von 250 Mio. Euro Fördermittel im selben Programm ausschließlich für Schwimmbäder. Ergänzend gibt es in Hessen das Länder-Schwimmbadinvestitionsprogramm (SWIMplus). Eine Ko-Finanzierung durch das Landesprogramm ist einer Bewerbung beim Bund förderlich. Für interessierte Kommunen ist eine Bewerbung bei SWIMplus daher ratsam. (ems/pm) +++