Mitgliederwachstum hält an

Mitgliederversammlung der DAV-Sektion: Aktive Vereinsarbeit in allen Bereichen

Dank für die starke Verbundenheit mit der Sektion: Michael Rutkowski, 1. Vorsitzender (rechts), bedankte sich bei den anwesenden Jubilaren für ihre Vereinstreue.
Fotos: DAV Fulda

23.04.2026 / FULDA - Der Vorstand der DAV-Sektion Fulda hat auf der Mitgliederversammlung am 20. April im Petersberger Propsteihaus einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr gegeben. Neben einem weiterhin deutlichen Mitgliederzuwachs hob der Vorstand die vielfältigen Aktivitäten in allen Bereichen des Vereins hervor. Gleichzeitig appellierte er an die Mitglieder, sich stärker ehrenamtlich einzubringen – insbesondere in der Vorstandsarbeit, wo zusätzliche Unterstützung dringend benötigt wird.



Michael Rutkowski, 1. Vorsitzender der DAV-Sektion Fulda, begann seinen Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 2025 mit der erfreulichen Feststellung, dass das Mitgliederwachstum weiter anhalte und die Sektion knapp 7.000 Bergaktive aus der Region Fulda und darüber hinaus vereine. Insbesondere sei dies dem vielfältigen Engagement in den verschiedenen Vereinsbereichen zu verdanken, auf das er anschließend näher einging. Neben dem Kletterzentrum mit seinen Angeboten wie Kursen oder Kindergeburtstagen, das sich großer Beliebtheit erfreue, sei auch die Enzianhütte ein wesentlicher Baustein der Vereinstätigkeit. In den Vereinsgruppen Inklusives Klettern, Leistungsklettern, Familie, Sport und Mountainbike werde Bergsport aktiv gelebt und die Ehrenamtlichen der Sektion bieten den Mitgliedern hier ein Programm an, bei dem für jeden etwas dabei sei - bis hin zum regelmäßigen 60+-Klettertreff im Kletterzentrum. Besonders hob er die Jugendarbeit hervor, die seit jeher eine feste Größe in der Sektion sei.

Er dankte allen für die Sektion Tätigen in den Gruppen, dem Kletterzentrum oder auch der vereinseigenen Geschäftsstelle als Beratungszentrum für ihr tatkräftiges Engagement für die Sektion. Aber er richtete am Ende seines Rechenschaftsberichtes den Blick auch auf die Herausforderungen, denen sich die Sektion gegenübersähe. Neben dem Kostendruck sei dies insbesondere die Aufgabe, immer wieder Ehrenamtliche für ihre Mitarbeit zu gewinnen. Nur dann könne das Vereinsleben weiter aktiv bleiben. Einen besonderen Fokus richtete er dabei auf die Vorstandsarbeit, denn: im kommenden Jahr würden vier der aktuell sieben Vorstandsmitglieder nicht erneut kandidieren und es würden deshalb bereits jetzt Interessierte gesucht, die aktiv in der Vereinsführung mitarbeiten möchten.

Einblicke in die Gruppen

Die Berichte der einzelnen Vorstandsreferenten eröffnete Bernhard Klingebiel mit seinem Blick auf das letztjährige Touren- und Ausbildungsprogramm. Erneut wäre es gelungen, sowohl in der Region als auch in den Alpen ein Programm für die Mitglieder bereitzustellen, zu dem unter anderem 13 alpine Unternehmungen und acht Ausbildungskurse zählten. Auch sei es gelungen, neue Übungsleiter für die Sektion auszubilden und mit einem FastHiking sowie einem Wanderangebot für Alleinerziehende neue Gruppen zu schaffen.

Christian Günther, im Vorstand der Sektion für Infrastruktur- und Klimaschutzthemen verantwortlich, führte die Berichte mit einem Blick auf die Enzianhütte und das Kletterzentrum fort. Während das Kletterzentrum substanziell gut dastehen würde, gäbe es auf der Enzianhütte weiterhin den Bedarf einer umfassenden Modernisierung. Diese befände sich aktuell in Planung und der Vorstand würde der Mitgliederversammlung über die Fortschritte Bericht erstatten. Ebenfalls in der Vorplanung seien räumliche Anpassungen an den aktuellen Bedarf im Kletterzentrum. Beim Klimaschutz stünde aktuell der Abschluss der Klimabilanzierung beim DAV-Hauptverband für das Jahr 2025 auf dem Programm.

Jugendreferentin Felicia Bug schloss die Gruppenberichte mit einem Blick auf die Jugendarbeit. Mehr als 50 JugendleiterInnen hätten in 2025 für die Jugendlichen der Sektion nicht nur ein umfangreiches wöchentliches Gruppenprogramm ermöglicht, sondern auch Freizeiten vom Mittelgebirge bis zu den Alpen für die Jugendlichen organisiert.

Finanzbasis weiterhin stabil

Bedingt unter anderem durch eine Beitragserhöhung konnte Schatzmeisterin Vanessa Günther von gestiegenen Einnahmen der Sektion im Jahr 2025 auf der einen, allerdings auch von steigenden Kosten auf der anderen Seite berichten. Insgesamt hätte die Sektion aber erneut einen leicht positiven (vorläufigen) Abschluss für 2025 erreichen können.

Erfreut zeigte sie sich, dass sich auf der einen Seite die Ertragssituation der Enzianhütte in 2025 weiter verbessert hätte, und auf der anderen Seite die Kredite für das Kletterzentrum in diesem Jahr endgültig getilgt seien. Gleichzeitig betonte sie aber, dass nun eine langfristige Planung im Fokus stehe, um die Zukunftsprojekte an Enzianhütte und Kletterzentrum auf einer soliden Finanzbasis anstoßen zu können.

Abschließend stellte sie die Budgetplanung für das aktuelle Vereinsjahr vor, die derzeit von einem leicht positiven Ergebnis ausgeht, dessen Entwicklung jedoch noch nicht abschließend absehbar ist. Auch die Kassenprüfer um Marc Wehner bescheinigten der Sektion eine äußerst korrekte und ordnungsgemäße Buchführung, so dass sie die Entlastung des Vorstandes beantragten, die schließlich auch von den Mitgliedern erteilt wurde.

Zeichen starker Verbundenheit Bereits in Vorfeld der Mitgliederversammlung hatte die Sektion ihre langjährigen Mitglieder in einer Feierstunde geehrt. Ihre Vereinsjubiläen zeugen von einer starken Verbundenheit mit den Bergen und ihrer Sektion: 39 Mitglieder sind seit 25 Jahren, 9 Mitglieder seit 40 Jahren und 10 Mitglieder bereits seit 50 Jahren in der DAV-Sektion Fulda aktiv. Michael Rutkowski blickte gemeinsam mit den anwesenden Jubilaren auf die einzelnen Jahrgänge und brachte noch einmal gesellschaftliche und bergsportliche Ereignisse aus diesen Jahren ins Gedächtnis. Ein willkommener Anstoß für die Gäste, in den Gesprächen auf ihre eigene Berg- und Vereinsgeschichte zurückzublicken. (mis/pm) +++

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