Stammzellspende kann Leben retten

DKMS-Registrierungsaktion an der Konrad-Zuse-Schule

Tolle Aktion mit DKMS an der Konrad-Zuse-Schule in Hünfeld.
Fotos: Daniela Flüge

21.04.2026 / HÜNFELD - "Mund auf - Stäbchen ein - Spender sein": Unter diesem Motto versammelten sich 100 Lernende jüngst im Multifunktionsraum der Konrad-Zuse-Schule, um sich über die Arbeit der DKMS Donor Center gGmbH (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) zu informieren und sich dann registrieren zu lassen, was mehr als ein Drittel der Anwesenden schließlich auch entschlossen tat. Unterstützt wurde das Team der DKMS durch Ramona Schmidt und ihre Klasse.



Alle 27 Sekunden erhält weltweit ein Mensch die Diagnose Blutkrebs, nur ein Drittel aller Betroffenen können für eine Stammzellenspende auf ein Mitglied ihrer Familie zurückgreifen. Nur ein Prozent aller registrierten potenziellen Spender werden jemals um eine Spende gebeten werden. Was für den einen oder anderen Spender eine minimale Chance ist, bedeutet für den Empfänger, weiterleben zu können.

Mit dem Hinweis auf dieses beeindruckende Zahlenwerk, auf die absolute Freiwilligkeit der Registrierung, Typisierung und der Spende motivierten DKMS-Referentin Christine Helmker und Spenderin Antonia Rotte aus Fulda die Lernenden der Konrad-ZuseSchule.

Das Team der DKMS und die Organisatoren an der Schule waren sich einig, künftig alle 2 Jahre zu einem Registrierungstermin einzuladen. Der nächste Termin an der Konrad-Zuse-Schule findet im September 2028 statt.

Hintergrund:

Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, deren Ziel es ist, weltweit so vielen Blutkrebspatientinnen und -patienten wie möglich eine zweite Lebenschance zu geben, auf Blutkrebs und weitere Erkrankungen des blutbildenden Systems aufmerksam zu machen und Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Mehr als 8 Millionen der registrierten Spenderinnen und Spender sind dabei allein aus Deutschland, von denen bereits über 100.000 Menschen eine zweite Lebenschance ermöglicht haben. (pm/ems) +++

X