Gemeinsames Handeln aus Verantwortung

Domstadt sortiert sich neu: CDU und Grüne ziehen mit FFF an einem Strang

CDU und Grüne ziehen mit FFF künftig an einem Strang.
Archivfoto: Martin Engel

21.04.2026 / FULDA - Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung hat es in Fulda zahlreiche Gespräche zwischen den Fraktionen und Gruppierungen der bürgerlichen Mitte gegeben. In mehreren Runden loteten die Beteiligten aus, wie die Zusammenarbeit in der neuen Wahlperiode aussehen könnte und welche Herausforderungen in den kommenden Jahren im Mittelpunkt stehen sollen.



Aus diesen Gesprächen kristallisierte sich eine deutliche Schnittmenge zwischen CDU, Bündnis 90/Die Grünen sowie der neu gebildeten Fraktion FDP/FGG/Freie Wähler heraus. Die drei Fraktionen sehen darin die Grundlage für ein verlässliches gemeinsames Vorgehen bei den personellen und organisatorischen Entscheidungen, die am Montag anstehen.

Gemeinsame Vorschläge für zentrale Positionen

Für die anstehenden Wahlen und Benennungen haben sich die drei Fraktionen auf gemeinsame Listenvorschläge verständigt. Dazu gehören die Besetzung der ehrenamtlichen Magistratssitze sowie die Wahl der stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher. Zudem wird die CDU Margarete Hartmann als Stadtverordnetenvorsteherin vorschlagen – ein Personalvorschlag, der von Grünen und FDP/FGG/Freien Wählern mitgetragen wird.

Die drei Fraktionen betonen, dass es sich nicht um eine formale Koalition handelt. Vielmehr gehe es um eine sachorientierte Kooperation, die sich auf klar umrissene organisatorische Entscheidungen beschränkt. Politische Inhalte und Mehrheiten sollen weiterhin themenbezogen und in regelmäßigen Sitzungen abgestimmt werden.

Signal der Mitte: Verantwortung übernehmen

Mit ihrem abgestimmten Vorgehen wollen die beteiligten Fraktionen ein deutliches Signal senden: Die politische Mitte übernimmt Verantwortung für eine handlungsfähige Stadtverordnetenversammlung und eine stabile kommunale Selbstverwaltung. Ziel sei es, die Arbeitsfähigkeit der Gremien zu sichern und einen geordneten Start in die neue Wahlperiode zu ermöglichen. (mis/pm) +++

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