Absturzstelle nur per Heli erreichbar

Tödliches Unglück: Mann (67) aus Poppenhausen stürzt bei Wanderung

Der Unfall ereignete sich nahe von Valdemossa.
Symbolbild: picture alliance / Zoonar | Nando Lardi

19.04.2026 / VALDEMOSSA - Ein 67-jähriger Deutscher ist am Donnerstagmorgen bei einer Wanderung auf Mallorca tödlich verunglückt. Der Mann stürzte auf dem Wanderweg Camí de s'Arxiduc in der Nähe des Bergdorfs Valldemossa mehr als 30 Meter in die Tiefe und verstarb noch am Unfallort. Das berichtet die mallorquinische Zeitung Ultima Hora.



Wie OSTHESSEN|NEWS erfahren hat, stammt der Mann aus einem Ortsteil von Poppenhausen (Landkreis Fulda) und hinterlässt neben seiner Frau zwei erwachsene Kinder.

Der 67-Jährige war demnach mit einer Gruppe von insgesamt elf Personen unterwegs, darunter seine Ehefrau. Im Laufe der Wanderung fiel er zurück – und kam zu Fall, als er versuchte aufzuschließen. Die Gruppe bemerkte sein Fehlen, kehrte um und fand ihn schließlich am Fuß eines mehr als 30 Meter tiefen Abhangs nahe dem Torrente de sa Marina, wie mehrere spanische Medien unter Berufung auf die Guardia Civil berichten.

Da das Gelände schwer zugänglich war, konnten die Einsatzkräfte den Verunglückten nur per Hubschrauber erreichen. Im Einsatz waren Lokalmedien zufolge die Feuerwehr aus Sóller sowie der Hubschrauber La Milana und die Bergrettungseinheit GREIM. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. Der Leichnam wurde ins rechtsmedizinische Institut überführt.

Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen, so Ultima Hora. Der Camí de s'Arxiduc gilt als einer der anspruchsvollsten Wanderwege der Insel. Er führt exponiert entlang eines Felsgrats im Tramuntana-Gebirge, teils ungesichert an steilen Klippen, und zieht jährlich viele Touristen an. (mmb) +++

Blick vom Wanderweg Camí de s\'Arxiduc.
Symbolbild: picture alliance / Zoonar | Bartomeu Balaguer Rotger

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