Digitalministerin zu Besuch
Austausch zu Innovation, Geschichte und Künstlicher Intelligenz
Foto: Stefanie Klee
18.04.2026 / BAD HERSFELD -
Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Stefanie Klee besuchte die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus die Stadt Bad Hersfeld. Im Mittelpunkt des Besuchs standen sowohl aktuelle digitalpolitische Themen als auch die besondere historische Bedeutung Bad Hersfelds als Ursprungsort des Computers und damit als Ausgangspunkt der Digitalisierung.
"Bad Hersfeld zeigt eindrucksvoll, wie eng unsere digitale Zukunft mit unserer Geschichte verbunden ist. Die Pionierarbeit von Konrad Zuse wirkt bis heute nach und ist ein starkes Fundament für die Weiterentwicklung moderner Technologien", betont Ministerin Sinemus. Stefanie Klee ergänzt: "Es ist uns wichtig, die Wurzeln der Digitalisierung sichtbar zu machen und gleichzeitig die Chancen für die Zukunft aktiv zu gestalten, genau das wird hier in Bad Hersfeld beispielhaft gelebt."
Mit dem Wirken des Computerpioniers Konrad Zuse ist Bad Hersfeld eng verbunden. Seine Entwicklungen legten den Grundstein für die moderne Computertechnik und prägen bis heute das Verständnis von Digitalisierung. Diese Geschichte wurde beim Besuch im "Das Zuse" lebendig, an dem auch Bürgermeisterin Anke Hofmann, Stadtrat Gunter Grimm sowie die Schauspielerin Elisabeth Lanz teilnahmen. Inhaber Friedrich Krumme hat in der ehemaligen Produktionshalle von Konrad Zuse mit großem Engagement einen besonderen Ort geschaffen: eine moderne Begegnungs- und Veranstaltungsstätte, die Geschichte, Kunst und Wissen miteinander verbindet.
Industrielle Vergangenheit mit neuer Nutzung
Die Räumlichkeiten, die heute auch für Veranstaltungen genutzt werden können, vereinen industrielle Vergangenheit mit neuer Nutzung. Bei der Führung durch die Ausstellung mit Gemälden und Prototypen von Konrad Zuse vermittelte Krumme eindrucksvoll die Entstehungsgeschichte sowie das Wirken des Computerpioniers. Besonderer Dank galt Friedrich Krumme, der diese Erinnerungen trotz zahlreicher Strukturwandel erhält.Zugang zu Künstlicher Intelligenz gerade für junge Menschen weiter öffnen
Im anschließenden Austausch standen insbesondere Themen der Künstlichen Intelligenz im Fokus. Soellner betonte, wie wichtig es ist, den Zugang zu Künstlicher Intelligenz gerade für junge Menschen weiter zu öffnen. "Es geht darum, frühzeitig Kompetenzen zu vermitteln und Perspektiven für Ausbildung und Beruf in einem der wichtigsten Zukunftsfelder zu schaffen", so der Geschäftsführer. Einigkeit bestand darin, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Bildung entscheidend ist, um Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Anforderungen der digitalen Arbeitswelt vorzubereiten. (pm/mmb) +++