Historischer Sieg!

Der Hünfelder SV schlägt die Eintracht vor über 1.000 Zuschauern zuhause

Was für ein Abend an der Rhönkampfbahn! Der Hünfelder SV ringt die U21 von Eintracht Frankfurt II mit 2:1 nieder - und das vor einer Kulisse, die dem Spiel mehr als gerecht wurde.
Fotos: Bernd Vogt

18.04.2026 / HÜNFELD - Was für ein Abend an der Rhönkampfbahn! Der Hünfelder SV ringt die U21 von Eintracht Frankfurt II mit 2:1 nieder - und das vor einer Kulisse, die dem Spiel mehr als gerecht wurde. Über 1000 Zuschauer peitschten ihre Mannschaft nach vorne und wurden am Ende mit einem echten Fußball-Drama belohnt.



Von Beginn an war Feuer drin: Hünfeld präsentierte sich hellwach, aggressiv gegen den Ball und mit klarer Linie nach vorne. Die Belohnung folgte in der 19. Minute: Mark Zentgraf setzte ein erstes Ausrufezeichen und brachte die Hausherren verdient mit 1:0 in Führung. Und das war noch nicht alles - die Gastgeber hätten zur Pause sogar höher führen können, ließen jedoch weitere Chancen liegen.

Nach dem Seitenwechsel drückte die Eintracht erwartungsgemäß auf den Ausgleich, doch Hünfeld hielt stand. Eine kritische Phase überstanden die Hausherren mit Leidenschaft und Disziplin - ehe dann der große Moment kam: Joker Max Vogler, gerade erst eingewechselt, stach eiskalt zu und stellte in der 82. Minute auf 2:0. Die Rhönkampfbahn bebte.

Anschlusstreffer richtet nichts mehr aus

Zwar kam Eintracht II durch Nico Ochoski noch zum 2:1-Anschlusstreffer, doch mehr ließen die Hünfelder nicht mehr zu. Mit vereinten Kräften rettete man den Vorsprung über die Zeit und feierte den nächsten Heimsieg.

Trainer Johannes Helmke nach Abpfiff klang entsprechend euphorisch: "Das war eine wirklich überragende Mannschaftsleistung. Der ganze Abend war sensationell - die Kulisse, die Stimmung, alles hat gepasst", sagte der Hünfelder Coach. Besonders hob er die Geschlossenheit seines Teams hervor: "Es ist schwer, da jemanden herauszuheben. Die Defensive stand sicher, wir haben diszipliniert gegen den Ball gearbeitet und selbst immer wieder Lösungen gefunden."

Auch taktisch ging der Plan auf: "Wir hätten schon zur Pause höher führen müssen. Entscheidend war, dass wir die Phase nach der Halbzeit überstanden haben." Und dann kam der Matchwinner: "Max Vogler kommt rein und macht das Ding - genau so wünscht man sich das." (nk)+++









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