Neuer Chef für die Polizeidirektion
"Menschlich, sozial, verlässlich" - Hans-Dieter Blum geht, Tobias Murch kommt
Fotos: Carina Jirsch
18.04.2026 / FULDA -
Personeller Wechsel an der Spitze der Polizeidirektion Fulda! Am Freitag wurde Leitender Polizeidirektor Hans-Dieter Blum im Polizeipräsidium Osthessen offiziell verabschiedet. Sein Nachfolger ist Kriminaldirektor Tobias Murch, der die Leitung bereits zum 1. April übernommen hat.
Polizeipräsident Michael Tegethoff lobte ausdrücklich den reibungslosen Übergang: "Der eine ist am 1. April schon gegangen, und der andere war am 1. April bereits da – das ist nicht immer ganz üblich." Neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus dem Präsidium waren auch Vertreter aus Politik und Kommunen gekommen, darunter Bürgermeister der Stadt Fulda Dag Wehner, Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz, Hünfelds Stadtrat Jürgen Bohl und in Vertretung für den Fuldaer Landrat Bernd Woide der Kreisbeigeordnete Joachim M. Janshen.
Neuneinhalb Jahre in Osthessen
Der 50-jährige Hans-Dieter Blum war seit November 2021 Leiter der Polizeidirektion Fulda – insgesamt neuneinhalb Jahre im Polizeipräsidium Osthessen. Tegethoff würdigte seine Amtszeit mit einer langen Liste an Einsatzlagen: A49-Räumungen im Dannenröder Forst, Pandemie-Demonstrationen, Fußballspiele und die Bombenentschärfung am Gallasiniring im November 2024.Lob vom Personalrat
Personalratsvorsitzender Sascha Peter beschrieb seinen scheidenden Direktionsleiter mit drei Worten: "Menschlich, sozial, verlässlich." Was ihn am meisten beeindruckt habe: "Du hast niemals den Menschen vergessen, der hinter der Uniform steckt." Sein Frankfurter Amtskollege habe das erste Gespräch mit Blum schlicht so zusammengefasst: "Mit dem können wir arbeiten."Der Neue: Schon angekommen
Der 44-jährige Tobias Murch ist gebürtiger Mittelhesse und kommt vom Polizeipräsidium Frankfurt, wo er zuletzt die Kriminalinspektion 10 geleitet hat. Für den Vater eines Kindes, der inzwischen nahe der bayerischen Grenze wohnt, ist es die erste Stelle in Osthessen. In seinen Antrittsworten zeigte er sich erfrischend offen: "Es fühlt sich, im guten Sinne, schon viel länger an – so vertraut, das hätte ich nach zwei Wochen nicht erwartet."