Dreister Onlinebetrug
Perfide Masche am Telefon: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet 25.000 Euro
Symbolfoto: Pixabay
18.04.2026 / FREIGERICHT -
Ein Anruf, der Vertrauen schaffen sollte – und am Ende einen hohen finanziellen Schaden hinterließ: In Freigericht (Main-Kinzig-Kreis) ist ein Mann am Donnerstag Opfer eines dreisten Onlinebetrugs geworden. Ein bislang unbekannter Täter erbeutete insgesamt 25.000 Euro.
Der Betrüger gab sich am Telefon als Mitarbeiter der Hausbank des Geschädigten aus und erschlich sich so dessen Vertrauen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs forderte er den Mann auf, sich über eine sogenannte SecureApp in sein Online-Banking einzuloggen.
Weitere 5.000 Euro abgehoben
Unter einem Vorwand brachte der falsche Bankmitarbeiter sein Opfer dazu, entsprechende Freigaben zu erteilen. Zu diesem Zeitpunkt ahnte der Mann offenbar noch nicht, welche Folgen dies haben würde. Erst später wurde der Betrug bemerkt: Unbefugt waren 20.000 Euro vom Konto des Geschädigten überwiesen worden. Zusätzlich hoben Unbekannte weitere 5.000 Euro in bar an einem Geldautomaten ab.Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut eindringlich vor derartigen Betrugsmaschen und gibt folgende Hinweise:
- Bankmitarbeiter fragen niemals telefonisch nach sensiblen Daten wie PIN, TAN oder Zugangsdaten zu Banking-Apps.
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen – Betrüger erzeugen häufig künstliche Dringlichkeit.
- Geben Sie keine Transaktionen frei, die Sie nicht selbst veranlasst haben.
- Beenden Sie im Zweifel das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die offiziellen Rufnummern.
- Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und informieren Sie bei Unregelmäßigkeiten sofort Ihre Bank und die Polizei.
- Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte umgehend sein Konto sperren lassen und Anzeige erstatten. (pm/cb) +++
Symbolfoto: O|N