Wenn’s blitzt, wird’s ernst: Das ist die Bilanz der Polizei zum Speedmarathon
Fuß vom Gas, sonst blitzt's – genau das ist das Motto des europaweiten Speedmarathons.
Fotos: Rene Kunze
15.04.2026 / REGION -Fuß vom Gas, sonst blitzt's – genau das ist das Motto des europaweiten Speedmarathons. Seit den frühen Mittwochmorgenstunden kontrollierte die Polizei in ganz Hessen. Das Ziel ist klar: weniger Tempo, weniger Unfälle, mehr Sicherheit, denn zu hohe Geschwindigkeit gehört nach wie vor zu den Hauptursachen schwerer Unfälle.
Im gesamten Bundesland Hessen waren mehr als 570 Einsatzkräfte und über 230 Messstellen vorgesehen. Für unsere Region – Landkreis Fulda, Landkreis Hersfeld-Rotenburg und Vogelsbergkreis – nannte das Polizeipräsidium Osthessen über 20 Messstellen. OSTHESSEN|NEWS teilte mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, alle bekannten Blitzerstellen. Wer zu schnell fährt, hat so kaum eine Chance, unentdeckt zu bleiben. Am Mittwochnachmittag bekam unsere Redaktion die Bilanz zum Blitzer-Marathon.
Marc Leipold, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Osthessen, sagte am O|N-Mikrofon: "Bis in die Mittagsstunden haben meine Kolleginnen und Kollegen rund 3.500 Fahrzeuge gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass sich ein Großteil der Verkehrsteilnehmer an die geltenden Regeln hält. Dennoch wurden 130 Verstöße gemessen, sechs davon mit der Punkteverteilung als Folge." Der Höchstwert in unserer Region wurde in Eichenzell-Welkers (Landkreis Fulda) gemessen. "Ein Verkehrsteilnehmer hat dort die Geschwindigkeit um 29 Kilometer pro Stunde überschritten. Ihn erwartet jetzt neben einem Bußgeld auch ein Punkt im Verkehrszentralregister", so Leipold.
Zum Ende des Speedmarathons richtet die Polizei noch einmal einen deutlichen Appell an alle Verkehrsteilnehmer: "Halten Sie sich nicht nur heute an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, sondern an jedem einzelnen Tag – damit jeder sicher nach Hause kommt." Ein Hinweis, der über den Aktionstag hinaus wirkt und daran erinnert, dass verantwortungsbewusstes Fahren Leben schützt. (mis) +++