Psychosomatische Behandlung
Neue Studie: Ganzheitliche Therapie hilft Betroffenen dauerhaft
Archivfoto: O|N
15.04.2026 / FULDA -
Helfen Klinikaufenthalte wirklich langfristig? Wer unter schweren Depressionen, Ängsten oder chronischen Schmerzen leidet, sorgt sich oft um die Zeit nach der Entlassung. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung bringt nun Gewissheit: Die MEPP-Studie unter Beteiligung von Prof. Dr. Henrik Kessler (Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) belegt eindrucksvoll, dass eine ganzheitliche psychosomatische Behandlung die Lebensqualität nachhaltig steigert - messbar noch ein Jahr nach Therapieende.
An der Studie nahmen über 2.000 Patientinnen und Patienten aus 19 Universitätskliniken teil. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit ganz unterschiedlichen Leidenswegen - von Essstörungen bis hin zu Traumafolgen - tiefgreifend von der spezialisierten Behandlung profitieren.
Einzigartiges Konzept hilft den Betroffenen
Besonders ermutigend für Betroffene ist die Erkenntnis, dass die Therapie genau dort ansetzt, wo die Verzahnung von Körper und Seele am wichtigsten ist. In Deutschland gibt es hierfür ein einzigartiges Konzept, das den ganzen Menschen in den Blick nimmt und nicht nur einzelne Symptome behandelt.Die Psychosomatik bietet mit ihrer ganzheitlichen Sichtweise und der Verzahnung von psychischen und somatischen Behandlungen eine unverzichtbare Versorgung für Menschen mit chronischen und schwerwiegenden Krankheitsbildern. Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Klinikum Fulda ist stolz, Teil dieser wegweisenden Forschung zu sein und diesen effektiven Behandlungsansatz täglich umzusetzen." (pm/cb) +++
Foto: Klinikum Fulda