Großartiges Zeichen der Solidarität
Abiturienten bei der Blutspendewette des Roten Kreuzes
Seit mehreren Jahren bietet das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Fulda allen Fuldaer Gymnasien eine Wette zur Beteiligung an den Kosten zu den Abiturfeierlichkeiten an.
Fotos: DRK Fulda
14.04.2026 / FULDA -
Seit mehreren Jahren bietet das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Fulda allen Fuldaer Gymnasien eine Wette zur Beteiligung an den Kosten zu den Abiturfeierlichkeiten an. Dabei wettet das Rote Kreuz, dass die Abiturientinnen und Abiturienten einer Schule es nicht schaffen, zwanzig Personen zu motivieren, um gemeinsam dann Blut zu spenden.
Auch in diesem Jahr war es am 10. März wieder so weit. Im Marianum Fulda, das dem Roten Kreuz freundlicherweise seine Aula zur Verfügung stellte, kamen insgesamt 75 spendenwillige Schülerinnen, Schüler und Lehrer und unterstützten diese tolle Aktion mit ihrer Blutspende. Erfüllt haben die Wette das Marianum Fulda, die Winfriedschule und das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, die dann im Nachhinein den Wetteinsatz des DRK als Scheck entgegennehmen konnten. Mit einem solchen großartigen Zeichen der Solidarität beteiligten sich diese jungen Menschen am Wohl der Gemeinschaft.
Das Rote Kreuz Fulda führt über einhundert Blutspendetermine in unserer Region durch und ist maßgeblich an der Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven beteiligt. Der jährliche Bedarf in Fulda beträgt rund 11.000 Blutkonserven, von denen der größte Anteil für die Behandlung von Krebspatienten benötigt wird, gefolgt von Herz-, bzw. Magen-/Darmerkrankungen. Erst an vierter Stelle stehen Verletzungen aus dem Straßenverkehr, Sport, Beruf und Haushalt. Auch heute ist es immer noch nicht möglich, Blut künstlich herzustellen, so dass die Medizin auf Blutspenden angewiesen ist, um so Verletzten und Kranken zu deren Genesung, aber auch zum Überleben beizutragen. Daher werden auch zukünftig diese Aktionen fortgesetzt. Darüber informiert das Rote Kreuz nicht nur über die unterschiedlichsten Medien, sondern vielfach direkt mit den Spendewilligen. Der persönliche Datenschutz, gesundheitliche Aufklärung und Sicherheit stehen dabei oben an.
Blutspende ist ein Generationenvertrag. Durch den demographischen Wandel fallen immer mehr langjährige Blutspenderinnen und Blutspender aufgrund gesundheitlicher Probleme aus. Deshalb braucht es mehr junge Menschen, die bereit sind, in ihre Fußstapfen zu treten, um diese Versorgung zu sichern. Informationen sind über die Homepage des Blutspendedienstes zu erhalten, aber auch jeder aktive Rotkreuzler steht gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. (ms/pm) +++