Nach viralem O|N-Bericht
Welch ein Happy End: Entflogener Papagei Pedro kehrt nach Hause zurück!
Fotos: Privat
13.04.2026 / KÜNZELL -
Die Geschichte um den entflogenen Papageien in Künzell (Landkreis Fulda) hat viele Menschen bewegt. Tagelang saß der auffällige Vogel hoch oben in einem Baum, ließ sich nicht einfangen und blieb für Helfer unerreichbar. Nun gibt es die erlösende Nachricht: Pedro ist zurück - und das völlig unversehrt.
Seit dem frühen Freitagmorgen sorgte ein exotischer Besucher im Bereich "Dicker Turm" für Aufmerksamkeit. Der Papagei mit seiner auffälligen Farbgebung und seinem lauten Pfeifen wurde immer wieder in den Bäumen zwischen Karolinenstraße und Turmstraße gesichtet. Doch so auffällig er auch war - er blieb scheu. Sobald sich Menschen näherten, suchte er das Weite.
Anwohner verzichteten bewusst darauf, den Vogel einzufangen. Die Sorge war zu groß, dass er in Panik davonfliegen und möglicherweise ganz verschwinden könnte. Stattdessen setzten sie auf einen öffentlichen Aufruf und hofften, den Besitzer zu erreichen. Über OSTHESSEN|NEWS wurde der Aufruf verbreitet und ging innerhalb kürzester Zeit viral.
Unerwartete Wendung: Pedro findet Zuflucht in einer Halle
Die entscheidende Wende kam nun durch einen Hinweis aus der Region: Der Inhaber der Firma Dröder Spedition meldete sich telefonisch und berichtete, dass der Papagei bereits seit Samstag bei ihm in der Halle sei. Offenbar war Pedro von selbst hineingeflogen - eine glückliche Fügung. Vermittlung bringt Besitzer und Papagei wieder zusammen
Durch die schnelle Kontaktvermittlung zwischen der Spedition und dem Besitzer nahm die Geschichte schließlich ihr Happy End. Pedro konnte identifiziert und seinem Halter Norbert Hofstetter zurückgegeben werden. Dort warteten bereits vier weitere Papageien der gleichen Art in der Voliere auf ihren gefiederten Freund. Nach Tagen der Ungewissheit ist die kleine Papageiengruppe nun wieder komplett.Vier Stunden Geduld bis zur Rettung
Der Weg zurück war allerdings nicht ganz einfach. Wie Hofstetter selbst berichtet, brauchte es Zeit und Geduld, um Pedro einzufangen. Schließlich gelang es: "Wir haben vier Stunden gebraucht, bis er sich in der Halle der Firma Dröder müde und hungrig ergeben hat. Mein Dank gilt dem Firmeninhaber und seinem Helfer für die Unterstützung sowie Frau Vogt, die den entscheidenden Hinweis gegeben hat."Große Erleichterung in der Region
Die Geschichte zeigt, wie gut Nachbarschaft und Zusammenhalt in der Region funktionieren können. Vom ersten Hinweis über die vorsichtige Beobachtung bis hin zur Versorgung und letztlichen Rückführung - viele Menschen haben ihren Teil dazu beigetragen.Für die Anwohner rund um den "Dicken Turm" endet damit eine kleine, aber spannende Geschichte mit einem großen Happy End. Und für Pedro? Der dürfte sich jetzt vor allem über eines freuen: zurück bei seinen Artgenossen zu sein - sicher und wohlbehütet in seiner Voliere. (Constantin von Butler) +++