550 Studierende aus über 40 Ländern

Hochschule begrüßt neue Gesichter: Startschuss für das Sommersemester 2026

Begrüßung in der Mensa: Auf dem Gruppenfoto zu sehen sind von links: Nathalie Dost und Anna Höfler vom AStA, Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar, Susan Gamper von der Zentralen Studienberatung der Hochschule Fulda sowie Frank Vogel und Elena Ziegler vom Studierendenwerk Gießen.
Fotos: Tizia Wegfahrt

14.04.2026 / FULDA - Neue Freundschaften knüpfen, gemeinsam lernen und die Barockstadt erkunden – all das steht für rund 550 Studierende an der Hochschule Fulda ab sofort auf der Tagesordnung. Mit dem Startschuss für das Sommersemester 2026 und einer herzlichen sowie zweisprachigen Begrüßung durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) beginnt für Studierende aus Deutschland und dem Ausland ein neuer Lebensabschnitt.



Knapp 40 Prozent der nun insgesamt etwa 8.700 Studierenden der Hochschule studieren international in Fulda. Hierbei zeigen sich besonders die Erfolge der schon seit Jahren verfolgten Internationalisierungsstrategie – einige Studiengänge werden zudem auch komplett auf Englisch angeboten. So bleibt die Hochschule Fulda auch außerhalb der Bundesrepublik attraktiv.

Große Vorfreude bei Präsidium und Studenten

"Wir freuen uns sehr, die neuen Studierenden an unserer Hochschule in Fulda begrüßen zu dürfen. Auch in diesem Semester setzt sich ein erfreulicher Trend fort: Die Hochschule wird noch internationaler", erklärte Präsident Khakzar auf der in der Mensa aufgebauten Bühne gegenüber den Neuankömmlingen. Er verwies zudem darauf, dass man insbesondere dem Fachkräftemangel nur etwas entgegensetzen könne, wenn die Hochschule auch weltweit attraktiv bleibe. "Die internationalen Erstsemester kommen aus über 40 verschiedenen Ländern und sind damit eine große Bereicherung nicht nur für die Hochschule, sondern für unsere gesamte Region", so Prof. Dr. Khakzar.

Bei Gesprächen mit den Erstsemestern wurde vor allem eins klar: Die Vorfreude auf die neue Stadt und insbesondere auf neue Leute ist riesig. Gemeinsam Zeit verbringen, neue Leute kennenlernen und zusammen die manchmal doch recht stressige Studienzeit überstehen, ist besonders für internationale Studierende ein bedeutender Schritt, der viel Mut und Ehrgeiz erfordert.

Auch der Allgemeine Studierendenausschuss hieß die sogenannten "Erstis" herzlich willkommen und warb zudem für Engagement auf dem Campus. Gemeinsam die Studienzeit zu gestalten und das Wissen, dass es jemanden gibt, an den man sich bei Problemen wenden kann, sei eine ungemeine Erleichterung – dafür engagiert sich der AStA. Auch Frank Vogel, Betriebsleiter der Nebsa, und Sozialberaterin Elena Ziegler richteten kurze Worte an die Studenten.

Vielfältige Möglichkeiten und Fachbereiche

160 Professoren und Professorinnen lehren in acht verschiedenen Fachbereichen mit insgesamt über 60 Studiengängen. Zum Sommersemester 2026 starten davon 13 Master- und fünf Bachelorstudiengänge. Die Hochschule Fulda zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in ganz Deutschland. Mit 550 neuen Gesichtern bleibt die Zahl der Studierenden im Vergleich zu den Vorjahren dennoch weiterhin hoch, betonte Präsident Khakzar.

Nach einem vollgepackten ersten Tag müssen wahrscheinlich einige Erstsemester die gesammelten Informationen, die sie bei Führungen und der Begrüßung erhalten haben, erst einmal verarbeiten. Dennoch wünscht OSTHESSEN|NEWS allen neuen Studierenden der Hochschule eine erfolgreiche und vor allem unvergessliche Studienzeit in der Barockstadt. (pg) +++

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