Die beiden Trainer zur Partie

SGB macht Klassenerhalt klar: 3:1-Heimsieg gegen Alzenau

Nach dem 3:1-Heimsieg der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz gegen den FC Bayern Alzenau und dem damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt ordneten beide Trainer die Partie auf der Pressekonferenz ein.
Fotos: Carina Jirsch

12.04.2026 / FULDA - Nach dem 3:1-Heimsieg der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz gegen den FC Bayern Alzenau und dem damit verbundenen vorzeitigen Klassenerhalt ordneten beide Trainer die Partie auf der Pressekonferenz ein. Vor 1.285 Zuschauern entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ehe Fulda nach der Pause deutlich zulegte und die Partie für sich entschied.



Alzenaus Trainer Angelo Moro zeigte sich trotz der Niederlage zunächst anerkennend: "Glückwunsch an euch, Daniyel, es hat Spaß gemacht, hier zu Gast zu sein." Mit dem Spiel seiner Mannschaft war er allerdings nicht zufrieden. Vor allem nach einer ordentlichen ersten Halbzeit habe sein Team den Faden verloren: "In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich gut Fußball gespielt, aber uns hat im Abschluss etwas gefehlt." Den Knackpunkt sah er im Gegentor kurz vor der Pause sowie im Auftritt nach dem Seitenwechsel: "In der zweiten Halbzeit waren sie aggressiver, präsenter und einfach gieriger als wir." Auch individuelle Fehler hätten ihr Übriges getan: "Dann kriegst du das 2:0, das 3:0 - und da war der Käse gegessen."

Daniyel Cimen über die Partie

SGB-Coach Daniyel Cimen sprach von einem erwartet schwierigen Spiel und warnte davor, den Gegner an der Tabelle zu messen: "Man unterschätzt gewisse Mannschaften, wenn man sie nur an der Tabellensituation misst." Besonders in der ersten Hälfte sei seine Mannschaft zu passiv gewesen, habe aber vom Führungstreffer profitiert: "Das Tor hat uns gutgetan, das war wie eine Befreiung." Nach der Pause hat Fulda dann die Kontrolle übernommen: "Wir haben eine sehr, sehr gute zweite Halbzeit gespielt, waren extrem präsent und haben die zweiten Bälle gewonnen."

Mit Blick auf den gesicherten Klassenerhalt blieb Cimen dennoch sachlich: "Wir wollen weder nach unten noch nach oben schauen, sondern einfach auf unserem Weg bleiben." Entscheidend sei, Woche für Woche die nötige Intensität auf den Platz zu bringen. (Nicolas Kraus)+++

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