Der Klassiker zu Gründonnerstag

Goldener Karpfen-Küchenchef verrät: So gelingt die "Grüne Soße"

Das perfekte Grüne-Soße-Rezept.
Archivfotos: O|N / Rene Kunze

02.04.2026 / REGION - In Hessen gehört sie zu Ostern, wie die Eier selbst: Die traditionelle "Grüne Soße". Mit ihrem frisch-würzigen Geschmack nach Kräutern, Schmand oder saurer Sahne und Ei ist die Grüne Soße, ebenfalls bekannt als "Grie Soß", aber auch über die Landesgrenzen hinaus ein beliebtes Ostergericht. Ob - ganz traditionell - mit Kartoffeln, mit Fisch oder gar wie bei Johann Wolfgang von Goethe höchstpersönlich, mit Tafelspitz serviert, wird sie in den unterschiedlichsten Varianten gegessen. Matthias Klein-Arndt, Küchenchef des "Goldenen Karpfen" in Fulda, hat mit O|N seine drei Lieblingsversionen des Gerichts geteilt.



Mit Kartoffeln und einer Garnitur aus frischen Kräutern und Tomaten, mit einem gekochten und danach noch einmal gebackenen Ei mit knackiger Kruste und zum pochierten Lachs - so bringt Klein-Arndt die Grüne Soße am liebsten auf den Tisch. Sehen Sie in unserem Video, wie auch Sie zu Hause einmal Grüne Soße wie im Restaurant zaubern können.



Das Rezept von Matthias Klein-Arndt zum Nachmachen

Zutaten
Zunächst vermischen Sie Schmand und Joghurt mit einem Schneebesen. Dann hacken Sie die frischen Kräuter fein und geben sie hinzu. Aus Pimpernelle, Sauerampfer, etwas Gemüsefond sowie Essig und Öl bereiten Sie ein cremiges Dressing und geben dieses ebenfalls hinzu.

Würzen Sie nach Geschmack mit dem Abrieb einer Zitronenschale, etwas frisch gehobeltem Meerrettich und etwas Senf nach Belieben und fügen Sie schließlich Salz und Pfeffer hinzu. Und ganz wichtig: Probieren nicht vergessen! Dann macht Zubereiten gleich noch mehr Freude.

Anschließend geben Sie je einige Löffel Grüne Soße auf einen Teller und servieren, je nach Geschmack, mit Kartoffeln, Fisch (hier rät der Küchenchef besonders zu Lachs oder Forelle) und gekochten oder gebackenen Eiern. Und dann heißt es: Guten Appetit und frohe Ostern, liebe Leser! Und vor allem: Viel Spaß beim Nachkochen. (Sabrina Ilona Teufel-Hesse) +++

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