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Wenn die Kirchenglocken verstummen: Klapperkinder ziehen durch die Straßen

Die Klapperjungs und -mädels aus Bimbach und Malkes. Insgesamt 56 Kinder und Jugendliche.
Foto: Pascal Silbermann

05.04.2026 / REGION - Wenn Sie an diesem Karfreitag von einem "Klappern" geweckt wurden, ist das auf eine lange Tradition im Bistum Fulda zurückzuführen. Denn anstelle von Kirchenglocken, die als Zeichen der Trauer zuletzt an Gründonnerstag erklingen und dann bis Ostersonntag verstummen, ziehen Kinder mit Lärminstrumenten aus Holz durch die Dörfer.


Das Klappern der Holzinstrumente soll an den Tumult und Lärm während Jesu Gefangennahme erinnern. Die Klappern werden zuvor in den Pfarrgemeinden gebaut. Anstelle des Angelusläutens setzen sie dann in der Frühe um 6 Uhr, um 12 Uhr mittags und noch einmal abends um 18 Uhr ein. So wird dreimal am Tag – morgens, mittags und abends – an das Gebet erinnert, dass der Erzengel Gabriel Maria die Botschaft brachte, dass sie Mutter Gottes werden sollte. An Karsamstag bitten die Mädchen und Jungs meist um eine Spende.

Wo wird in der Region Osthessen geklappert?

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