"Feuerwehr muss schlagkräftig sein"
Einsatzkräfte trainieren den Ernstfall: Große Waldbrand-Übung erfolgreich
Foto: Marvin Myketin
29.03.2026 / GERSFELD (RHÖN) -
Osthessen und insbesondere die Rhön sind bekannt für die wunderschönen, weitläufigen Matten, aber auch für ein grünes, waldlastiges Ökosystem. Insbesondere im Sommer kann es hier zu verheerenden Bränden kommen, wenn längere Trockenperioden und hohe Temperaturen zusammenspielen. Die Feuerwehren sind aber auch auf eine solche Extremlage bestens vorbereitet, das zeigte eine groß angelegte Übung am Samstag in Gersfeld (Landkreis Fulda).
Bürgermeister Korell: "Üben übt!"
Die große Herausforderung bei der Übung war es, das Wasser an die Einsatzstelle zu bringen. Das Löschmittel kam hierbei unter anderem aus dem NABU-See "Schwarzer Acker". Steffen Korell stellte besonders heraus, dass nicht nur die Theorie, sondern auch die Handgriffe zur Umsetzung sitzen müssten. "Man muss die Geräte und das Zusammenspiel mit den Kameraden kennen. Nur dann kann die Feuerwehr so schlagkräftig sein, wie sie sein muss", so der Bürgermeister.Hochwasserbehälter simulieren Waldbrand
Das steile Gelände im Bereich der "Kaskadenschlucht" brachte die Einsatzkräfte des THW und die Feuerwehren aus Tann, Hilders, Ehrenberg, Hofbieber und Poppenhausen an ihre körperlichen Grenzen. Das zeigte, wie schwierig so eine Brandlage sein kann. Simuliert wurde der Brand mit zylinderförmigen Containern aus dem Hochwasserschutzsystem "Aquariwa". Sobald die Behälter vollständig befüllt waren, konnte auch der Brand als "gelöscht" verbucht werden.