Der Stadtpfarrer bei O|N
Stefan Buß: Im Vertrauen auf Gott durch die Stürme der Zeit - Ostern
Archivfoto: O|N/ Carina Jirsch
04.04.2026 / FULDA -
In unserem Osterbild dieses Jahr von Henriette Klasmeier wird genau dieses Gefühl aufgenommen. Auf dem Bild sehen wir ein Segelschiff auf dem Meer. Die Wellen bewegen sich, der Wind ist spürbar, und doch fährt das Schiff weiter. Es ist unterwegs. Es hat ein Ziel.
Auch wir können die Stürme unserer Zeit nicht einfach abschaffen. Wir können Krisen, Sorgen und Unsicherheiten nicht immer verhindern. Aber wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott unser Schiff nicht allein auf dem Meer lässt. Der Osterglaube erinnert uns daran: Gott ist stärker als alles, was uns Angst macht. Leben ist stärker als der Tod. Hoffnung ist stärker als Resignation.
Diese Osterbotschaft ist wie ein frischer Wind in den Segeln unseres Lebens. Sie sagt uns: Unser Weg endet nicht im Dunkel. Gott führt weiter. Er begleitet uns – auch dann, wenn wir den Kurs gerade nicht klar erkennen.
Ostern lädt uns ein, den Blick zu heben – weg von der Angst, hin zur Hoffnung. Es lädt uns ein, neu zu vertrauen: darauf, dass Gott unser Leben begleitet, dass er unsere Gemeinschaft trägt und dass er uns immer wieder neue Wege zeigt.
So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und hoffnungsvolles Osterfest. Möge der auferstandene Christus unsere Herzen mit Vertrauen erfüllen, uns Mut schenken für die Wege, die vor uns liegen, und unsere Kirche wie ein gutes Schiff sicher durch die Wellen dieser Zeit führen. (Stefan Buß) +++
Foto: Stefan Buß