Erfolgreiches Messe-Wochenende

Großer Andrang, zufriedene Aussteller: "hausplus" überzeugt auf ganzer Linie

Auch in diesem Jahr war die "hausplus"-Messe in Fulda ein voller Erfolg! Messechef Stephan Drescher von der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG) und die Projektleitung Brigitte Schlottig.
Fotos: Rene Kunze

23.03.2026 / FULDA - Die "hausplus"-Messe auf dem Messegelände in Fulda-Galerie hat sich auch bei ihrer dritten Auflage als wichtiger Treffpunkt für alle Themen rund ums Bauen, Wohnen und Renovieren etabliert. Rund 4.200 Besucher nutzten am Wochenende die Gelegenheit, sich bei regionalen und überregionalen Ausstellern umfassend zu informieren und individuelle Beratung einzuholen. Bereits am Samstag fiel das Fazit positiv aus (OSTHESSEN|NEWS berichtete) - doch was sagen die Veranstalter und Aussteller am finalen Messetag?



Besonders die Schwerpunkte nachhaltiges Bauen, Energie- und Heiztechnik sowie Photovoltaik trafen den Nerv der Zeit und stießen auf großes Interesse. Ergänzt durch gut besuchte Fachvorträge bot die Messe ein vielseitiges Informationsangebot.

Veranstalter ziehen positive Bilanz: "Fulda ist für uns etwas Besonderes"

4.200 Besucherinnen und Besucher kamen in diesem Jahr zur "hausplus" nach Fulda. Bei rund 100 Ausstellungsbetrieben konnten sich die Gäste umfassend informieren und beraten lassen. Für Messechef Stephan Drescher von der Ravensburger Veranstaltungsgesellschaft (RVG) fällt das Fazit entsprechend positiv aus: "Wir sind rundum zufrieden und freuen uns schon auf 2027." Weiter heißt es: "Es war nun unser drittes Messejahr in Fulda, und zum dritten Mal war die Messe sehr erfolgreich. Wir organisieren ja auch an anderen Standorten Baumessen, aber Fulda ist für uns etwas Besonderes. Hier wurde unser Angebot schon von Anfang an ausgesprochen gut angenommen. Das macht uns als Team natürlich richtig Spaß - und ebenso den ausstellenden Betrieben, den Verbraucherinnen und Verbrauchern."

Trotz der leicht niedrigeren Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr (4.400) spricht Drescher von weiterhin "ausgesprochen guten" Zahlen. Besonders das Frühlingswetter habe der Messe in die Karten gespielt - zeitweise bildeten sich sogar Schlangen vor dem Einlass. "Viele Menschen aus der Region haben die Chance genutzt, einmal so viele Infos an einem Ort versammelt zu finden", so der Messechef. Der direkte Austausch mit Fachleuten habe dazu beigetragen, Ideen zu sammeln und konkrete Bauprojekte voranzubringen.

Auch auf Ausstellerseite sei die Resonanz durchweg positiv gewesen, erzählt der Messechef. Viele Betriebe hätten neue Kunden gewonnen, Termine vereinbart und konkrete Aufträge generiert. Zudem verzeichnete die Messe in diesem Jahr einen deutlichen Zuwachs bei den Ausstellern: Rund 25 Prozent mehr Betriebe als im Vorjahr präsentierten sich in der eigens errichteten, etwa 3.000 Quadratmeter großen Halle. Die Nachfrage war so groß, dass nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten. Einige landeten auf einer Warteliste. Für die Zukunft sieht sich die Messe gut aufgestellt. Bereits jetzt gebe es zahlreiche Vormerkungen für 2027, auch von neuen Unternehmen. "Als wir in Fulda gestartet sind, wollten wir ein fester Termin im Jahreskalender werden – ich denke, das haben wir inzwischen erreicht", so Drescher.

Aussteller sind rundum zufrieden: "Es ist keine reine Verbrauchermesse"

"Es war eine sehr gut besuchte Messe", resümierte Pascal Wess von VR Immobilien Fulda gegenüber O|N am Sonntagmittag. Besonders erfreulich sei gewesen, dass zahlreiche Besucher mit klaren Fragen gekommen seien. "Das waren viele Fachgespräche, bei denen wir direkt weiterhelfen konnten."

Ähnlich äußerte sich auch Jörg Hornung von Rensch Haus, der das Format der Messe lobte: "Es ist keine reine Verbrauchermesse, sondern die Leute fragen sehr spezifisch nach, das passt einfach alles super zusammen." Silvia Füller von der Unternehmensgruppe Franz Carl Nüdling (FCN) aus Fulda schließt sich dem positiven Feedback an: "Unser Messestand auf der Hausplus in Fulda war gut. Wir hatten viele interessante Gespräche und eine sehr positive Resonanz. Besonders das Interesse an Massivwänden sowie Produkten für die Außengestaltung hat unsere Erwartungen übertroffen."

Auch aus dem Bereich Finanzierung und Immobilienvermittlung wurde ein positives Fazit gezogen. Franz Heimann von Sparkassen Immobilien Fulda sprach im Gespräch mit O|N von großem Interesse und vielen intensiven Gesprächen: "Ich denke, dass auch etwas Zählbares daraus entsteht - sowohl für die Kunden als auch für uns." Damit unterstreicht er den praktischen Nutzen der Messe, die nicht nur informiert, sondern konkrete Projekte anstoßen kann.

Ein besonders stark nachgefragtes Thema blieb die Energieversorgung der Zukunft. Lothar Leibold vom Photovoltaikunternehmen KSE in Eichenzell berichtete von großem Interesse an modernen Lösungen rund um intelligente Energiesysteme. "Die Leute wollen wissen, wie sie ihre Energienutzung künftig optimieren können", so Leibold.

Wachstumspotenzial für 2027

Unterm Strich zeigt sich: Die "hausplus" hat ihren festen Platz im Veranstaltungskalender der Region gefunden. Sowohl die Besucherzahlen als auch die hohe Qualität der Gespräche und konkreten Anfragen sprechen für den nachhaltigen Erfolg des Formats. Die Mischung aus Information, Beratung und direktem Austausch kommt bei Bauherren, Modernisierern und Branchenvertretern gleichermaßen gut an.

Mit Blick auf das kommende Jahr könnte die Messe sogar noch weiter wachsen. Aufgrund der hohen Nachfrage prüfen die Veranstalter bereits eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche. Die nächste "hausplus" ist für den 12. bis 14. März 2027 geplant - und dürfte erneut zahlreiche Besucher nach Fulda locken. (Emely Schrön) +++


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