Tanken wird kaum bezahlbar
Spritpreise steigen und steigen - zahlen wir bald 3 Euro pro Liter?
Fotos: Moritz Bindewald
23.03.2026 / REGION -
Wer aktuell den Zapfhahn zücken muss, blickt dabei oft bangen Auges auf den Preiszähler an der Säule. Schon beim Blick auf die Tanknadel im Auto pocht das Herz. Wer zu Beginn der Preisexplosion noch auf baldige Besserung hoffte, wurde enttäuscht. Und unterdessen spitzt sich die Lage weiter zu. Bald könnte an einzelnen Tankstellen der Liter Diesel drei Euro kosten - das wäre Rekord!
Im osthessischen Rundumblick sind schon jetzt Spitzen von 2,75 für den Liter Diesel möglich. Auch die Preise für Super E10 sind mittlerweile mancherorts bei über 2,60 Euro. Zum Glück sind das bisher nur "Ausreißer". Im Schnitt kommen Verbraucher meist noch deutlich günstiger weg. Das ist aber nicht in Stein gemeißelt.
Strategisches Tanken oder ganz weg vom Geld-Verbrenner?
Unterhält man sich mit Autofahrern, schmerzt vielen der Geldbeutel. Einige setzen auf "strategisches Tanken", behalten also Preisvergleiche im Blick und füllen nach, sobald der Preis kurzzeitig fällt. Andere beschränken ihre Fahrten auf das Notwendigste und manche lassen den Geld-Verbrenner gleich ganz stehen und greifen zu Bus oder Drahtesel. Im Netz kursieren sogar Tipps und Tricks zum Wechsel auf Sonnenblumenöl.Der Krieg im Iran geht unterdessen "munter" weiter. Ein baldiges Ende ist bislang nicht in Sicht. (Moritz Bindewald) +++