Realistisches Anschlagsszenario

RHÖNEX 2026 - Großangelegte Übung von Rettungsdienst und Polizei

Am Samstag haben Rettungsdienst und Polizei das gemeinsame Vorgehen bei einem Anschlagsszenario im Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach (Landkreis Bad Kissingen) trainiert.
Symbolfoto: O|N/Rene Kunze

14.03.2026 / OERLENBACH - Am Samstag haben Rettungsdienst und Polizei das gemeinsame Vorgehen bei einem Anschlagsszenario im Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Oerlenbach (Landkreis Bad Kissingen) trainiert. Der bayerische Innenstaatssekretär Sandro Kirchner informierte sich vor Ort über die Übung.



Das fiktive Szenario - ein Auto fährt unvermittelt in eine Menschenmenge - forderte die Einsatzkräfte am Samstagvormittag von Beginn an. So trafen die Übungsteilnehmer auf rund 120 Statisten, die teils mit schweren Verletzungsbildern präpariert oder mit ermittlungsrelevanten Rollenanweisungen versehen waren. Die rund 160 Übenden aus den Reihen von Polizei und Rettungsdienst sorgten für die Bewältigung der komplexen Einsatzlage. Schwerpunkt war dabei sowohl der Umgang mit - und die Behandlung von einer Vielzahl an Betroffenen durch den Rettungsdienst, sowie deren Übergabe in eine polizeiliche Betreuung und der Aufbau erfolgskritischer Einsatzstrukturen. Teams der Kriminaltechnik sicherten rund 140 Spuren.

Der Polizeivizepräsident des Polizeipräsidiums Unterfranken, Holger Baumbach, zog eine positive Bilanz: "Der Weg zur erfolgreichen Bewältigung von komplexen Lagen beginnt weit vor dem Einsatz. Er beginnt mit Begegnungen, fachlichem Austausch und gemeinsamem Training. Mit den Erkenntnissen aus der heutigen Übung können wir den gemeinsamen Erfahrungsschatz weiter anreichern, um auch künftig die bestmögliche Sicherheit für die Menschen in der Region zu gewährleisten!" (mis/pm) +++

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