Investition von rund 10.000 Euro

Kreissparkasse pflanzt "Sparkassen-Wald": 4.000 neue Bäume für den Stadtwald

Mitarbeitende der Kreissparkasse Gelnhausen pflanzen gemeinsam mit ihrem Vorstand sowie Vertretern von Stadt und Forst junge Bäume im neuen SparkassenWald im Gelnhäuser Stadtwald.
Foto: Kreissparkasse Gelnhausen

16.03.2026 / GELNHAUSEN - Die Kreissparkasse Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) setzt mit einem Aufforstungsprojekt im Gelnhäuser Stadtwald ein starkes Zeichen für regionalen Umweltschutz und nachhaltiges Engagement. Insgesamt 4.000 junge Bäume wurden auf zwei Flächen mit einer Gesamtgröße von rund 0,8 Hektar gepflanzt. Mit einer Investition von rund 10.000 Euro unterstützt die Sparkasse damit aktiv die Wiederbewaldung geschädigter Waldflächen.



15 Mitarbeitende der Kreissparkasse beteiligten sich gemeinsam mit dem Vorstandsteam, Ole Schön und Stefan Müller, persönlich an der Aufforstung, die vom zuständigen Revierförster Hendrik Barthelmes von HessenForst geplant und betreut wurde, und pflanzten zahlreiche junge Bäume. Bei der Organisation und Durchführung der Mitarbeiteraktion wurde die Kreissparkasse durch die Initiative myreforest unterstützt.

Ein Beitrag für kommende Generationen

Die erste Pflanzfläche mit knapp 3.000 Bäumen liegt im Gelnhäuser Stadtwald Richtung Gelnhausen-Haitz. Auf einer zweiten Fläche Richtung Gelnhausen-Roth wurden weitere rund 1.000 Bäume gesetzt. Diese Pflanzung bildete zugleich den Abschluss der gemeinsamen Aktion. Die neuen Bäume – darunter Eichen, Kiefern, Hainbuchen, Esskastanien, Wildbirnen und Eiben – bilden künftig einen klimaresilienten Mischwald. Die beiden Waldstücke tragen den Namen "Sparkassen-Wald" und stehen symbolisch für das langfristige Engagement des regionalen Kreditinstituts.

Für die Kreissparkasse ist das Projekt Ausdruck ihrer Verantwortung für die Region. "Als regionale Kreissparkasse fühlen wir uns unserer Heimat besonders verbunden. Dazu gehört auch, Verantwortung für unsere natürlichen Lebensräume zu übernehmen", betont Vorstandsvorsitzender Ole Schön. Nachhaltigkeit sei für die Sparkasse kein abstrakter Begriff, sondern ein konkreter Auftrag. "Mit dem Sparkassen-Wald leisten wir einen Beitrag für kommende Generationen – und zeigen, dass Engagement vor Ort wirklich etwas bewegen kann."

"Mit den nun gepflanzten Baumarten setzen wir bewusst auf eine vielfältige Mischung"

Auch Ingo Geier der zuständige Sachbearbeiter für den Stadtwald Gelnhausen würdigte die Zusammenarbeit: Die Unterstützung der Kreissparkasse sei ein wichtiges Signal für die nachhaltige Entwicklung des Stadtwaldes. "Solche Partnerschaften helfen uns, geschädigte Flächen schneller wieder zu bewalden. Wir danken der Kreissparkasse Gelnhausen herzlich für dieses Engagement und den Mitarbeitenden, die tatkräftig mit angepackt haben."

Hintergrund der Aufforstung ist unter anderem der Borkenkäferbefall, der in den vergangenen Jahren größere Bereiche des Waldes geschädigt hat. Förster Hendrik Barthelmes, erklärt, dass die neuen Pflanzungen gezielt auf die Herausforderungen des Klimawandels ausgerichtet sind. "Die alten Fichtenbestände wurden stark vom Borkenkäfer befallen. Mit den nun gepflanzten Baumarten setzen wir bewusst auf eine vielfältige Mischung. Diese sorgt für mehr Stabilität und macht den Wald langfristig widerstandsfähiger gegenüber Klimaveränderungen."

Der neue Sparkassenwald ist damit nicht nur ein ökologisches Projekt, sondern auch ein Symbol für gemeinsames Engagement von Kommune, Forst und regionaler Wirtschaft. Für die Kreissparkasse Gelnhausen steht fest: Nachhaltigkeit beginnt vor der eigenen Haustür – und wächst im besten Fall über viele Generationen. (mis/pm) +++

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