Aus Schwan wird Götz
Nach 22 Jahren: Neuer Inhaber für Edeka-Markt in der Boyneburgstraße
Fotos: Rene Kunze
13.04.2026 / FULDA -
In der Fuldaer Boyneburgstraße steht ein Wechsel an: Aus dem bisherigen Edeka-Verbrauchermarkt Schwan wird ab dem 26. Mai 2026 der Edeka-Verbrauchermarkt Götz. Die gute Nachricht: Für die Kunden ändert sich zunächst wenig – Standort, Team sowie Sortiment bleiben bestehen. Doch langfristig hat der neue Betreiber viel vor.
Umbruch nach rund zwei Jahrzehnten
Götz kennt den Standort und die Region gut. Seine Ausbildung absolvierte er einst im Fuldaer Einzelhandel, unter anderem bei Kaufland. Dort sammelte er über Jahre hinweg Erfahrung und übernahm Verantwortung für mehrere Filialen im Rhein-Main-Gebiet. Vor rund fünf Jahren holte ihn der bisherige Inhaber, Klaus-Peter Schwan, zurück in die Heimat. Seit zwei Jahren wurde Götz gezielt auf die Übernahme vorbereitet. Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Geschäft zieht sich Schwan nun altersbedingt zurück. Das ändert sich für Kunden
Zum Start des Inhaberwechsels müssen sich die Kunden zunächst auf keine großen Veränderungen einstellen. "Erstmal wird sich nur der Name ändern", erklärt Götz. Auch das bestehende Team bleibt erhalten, ebenso das gewohnte Sortiment und Qualitätsniveau. Der Markt wird weiterhin täglich mit frischen Lebensmitteln, regionalen Produkten und einem umfassenden Serviceangebot betrieben.Langfristig hat der neue Inhaber jedoch klare Pläne: Der Markt soll modernisiert und weiterentwickelt werden. Gedacht ist unter anderem an eine neue Obst- und Gemüseabteilung, moderne Kühlmöbel sowie zusätzliche Angebote im Frischebereich. Auch technische Neuerungen wie elektronische Preisauszeichnungen sollen den Arbeitsalltag erleichtern. "Die letzten Jahre ist hier nicht mehr viel investiert worden. Da möchte ich ansetzen und den Markt weiter nach vorne bringen", so Götz.
Regionalität im Fokus
Ein besonderes Augenmerk will der 37-Jährige künftig auf regionale Produkte legen. Kooperationen mit lokalen Anbietern sollen ausgebaut werden. "Gerade hier in Fulda ist Regionalität ein zentrales Thema. Das möchte ich stärker in den Mittelpunkt rücken", betont er.