Poseck (CDU): Ernstfall proben
Sirenen heulen am Donnerstag: Hessen testet landesweit seine Warnsysteme
Archivfoto: O|N / Nina Seikel
10.03.2026 / REGION -
Am Donnerstagvormittag wird es in vielen Städten und Gemeinden in Hessen laut: Beim landesweiten Warntag heulen die Sirenen. Gleichzeitig erhalten viele Menschen Warnmeldungen auf ihren Smartphones. Mit dem Probealarm sollen die Warnsysteme getestet und die Bevölkerung für mögliche Gefahrensituationen sensibilisiert werden.
Ab 10:00 Uhr werden in zahlreichen Kommunen Sirenen ausgelöst. Neben den Sirenen kommen auch digitale Warnmittel zum Einsatz - etwa das vom Bund eingeführte System "Cell Broadcast", das Warnmeldungen direkt auf Mobiltelefone sendet, sowie Warn-Apps wie hessenWARN.
Innenminister Poseck betont Bedeutung des Warntags
Das Sirenensignal für den Probealarm dauert etwa eine Minute und besteht aus einem auf- und abschwellenden Heulton. Gegen 10:30 Uhr folgt die Entwarnung mit einem einminütigen Dauerton.Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) betont die Bedeutung solcher Tests: "Die aktuelle Sicherheitslage führt uns vor Augen, wie wichtig es ist, im Ernstfall schnell und zuverlässig über eine Gefahrenlage informiert zu werden. Angesichts möglicher Stromausfälle, Extremwettereignisse oder anderer Gefahrensituationen ist eine schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung wichtiger denn je."
Warntag soll Technik und Bevölkerung zugleich vorbereiten
Der Warntag soll deshalb nicht nur die Technik überprüfen, sondern auch die Menschen mit Warnsignalen und Warnmitteln vertraut machen. Der landesweite Warntag ergänzt den bundesweiten Warntag im Herbst. Ziel ist es, insbesondere die regionalen Warnsysteme der Landkreise und kreisfreien Städte zu testen. (Constantin von Butler) +++