Wahl-Werbung mit der Polizei?
Stasi-Partei kritisiert CDU-Video zur Sicherheit - aber völlig unbegründet
Fotos: Hendrik Urbin
07.03.2026 / FULDA -
Die Stadt Fulda gehört zu den sichersten Regionen in Hessen. Das sagt nicht nur die offizielle Statistik der Polizei, sondern auch die CDU, die sich selbst auch als "Sicherheitspartei" bezeichnet und damit auch offiziell wirbt. Jetzt sorgt ein Wahlkampfvideo für Wirbel - allerdings völlig unbegründet. Vielmehr zeigt sich aber bei dieser Thematik deutlich: die sozialistische Partei "Die Linke" ist und bleibt Stasi-Partei - und sie vergiftet den Wahlkampf.
In dem Video mit dem Titel "Sicherheit, Sauberkeit & Ordnung - Grundlage für Lebensqualität" sind Benedikt Ihrig und Thomas Hering zu sehen. Beide bewerben sich erneut um ein Mandat in der nächsten Stadtverordnetenversammlung bei der Kommunalwahl am 15. März und beide stehen auf der Liste der Christlich Demokratischen Union (CDU). Beide sind Polizeibeamte. Und sie wissen, wovon sie sprechen, denn das Thema Sicherheit gehört zu ihrem Alltag. Vor allem Oberkommissar Ihrig, der aktiver Polizist im Rhein-Main-Gebiet ist und in Fulda wohnt, betont in dem Clip: "Sicherheit ist Lebensqualität. Und genau das ist unser Anspruch."
Ob Domplatzkonzerte, Weihnachtsmarkt oder das Nachtleben im Bermudadreieck - damit die Bürger all das unbeschwert genießen können, sei eine starke Präsenz der Polizei erforderlich - für ein sicheres Fulda.
Eigentlich alles nachvollziehbar, wenn da nicht die Linke aus Fulda wäre. Sie kommt mit absurder Kritik: "Verboten: CDU Fulda macht Wahlwerbung mit der Polizei!" Echt jetzt? Auf ihrer Webseite schreibt sie: "Die CDU Fulda veröffentlichte im Rahmen des Wahlkampfs um die Kommunalwahl 2026 in Hessen ein Video auf Instagram, in dem die Grenzen zwischen Parteiwerbung und Ausübung des Beamtenstatus klar durchbrochen wurden." Und weiter kritisiert sie, dass die Aufnahmen vor einem Streifenwagen der Hessischen Polizei gemacht wurden, der allerdings zu den üblichen Geschäftszeiten der Stadtwache immer in diesem Bereich nahe dem Heertor steht und nicht "zufällig" für den Dreh dorthin gefahren wurde. Als "verdächtig" stuft die Linke diese Tatsache allerdings ein.
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"Entlarvt das wahre Gesicht der Vertreter der SED-Nachfolgepartei!"
Irritiert über das Verhalten der Linken ist Thomas Hering, nicht nur Polizeihauptkommissar a.D., sondern Fuldaer Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Innenausschusses im Hessischen Landtag: "Diese Attacken zeigen, wie verzweifelt die Linke ist. Statt über Inhalte zu debattieren und die wirklichen Probleme anzugehen, greifen sie zu offensichtlichen Verzweiflungsstrategien, die hier völlig ins Leere gehen. Und sie zeigen ihr gespaltenes Verhältnis zur Sicherheit und den Polizisten, die gemäßigt aber ehrlich ihre Meinung als Privatpersonen in sich tragen."Damit ist in dieser schrillen Debatte, die eigentlich überhaupt keine Aufmerksamkeit verdient, alles gesagt. Und die Linken sind gut beraten, Politik zu machen statt den Versuch zu unternehmen, ehrenamtliche Kommunalpolitiker öffentlich zu beschmutzen. (Christian P. Stadtfeld) +++