Klare Linie zur Kommunalwahl

CDU macht Tempo: Rekord bei Bauen, Fokus auf Sicherheit

Volle "Hütte" im Bürgerhaus Kämmerzell: Der Politische Aschermittwoch des CDU‑Stadtverbands Fulda lockte am Mittwochabend zahlreiche Mitglieder und Gäste an.
Alle Fotos: Martin Engel

19.02.2026 / FULDA - Volle "Hütte" im Bürgerhaus Kämmerzell: Der Politische Aschermittwoch des CDU‑Stadtverbands Fulda lockte am Mittwochabend zahlreiche Mitglieder und Gäste an. Im Fokus standen die Zukunft der Stadt, aktuelle Herausforderungen und die anstehende Kommunalwahl. Hauptgast war Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU).



Die Veranstaltung begann um 19:30 Uhr im Bürgerhaus Kämmerzell und diente als politische Standortbestimmung wenige Wochen vor der Wahl. Im Mittelpunkt: Verantwortung vor Ort, konkrete Lösungen und die Positionierung der CDU für die kommenden Jahre – mit klarer Botschaft von Partei und Stadtspitze auf Geschlossenheit und Dialog.

Stadtverbandsvorsitzender und Bürgermeister Dag Wehner begrüßte die Gäste und stellte die Weichen: "Ich darf Sie alle im frisch renovierten Bürghaus willkommen heißen. Der politische Aschermittwoch 2026 steht selbstverständlich ganz im Zeichen der Kommunalwahl, denn am 15. März steht eine ganz wichtige Entscheidung an."

Er betonte "solide Finanzpolitik" und Schwerpunkte wie Sicherheit und Ordnung: "Dafür steht auch die CDU. Etwa durch Videoschutz, Veranstaltungssicherheit wie etwa jüngst am RoMo… Das im letzten Jahr eingeführte Waffenverbot unterstreicht das weiter." Zudem nannte er Familie, Bildung und Ehrenamt als Kern – "Mit anderen Parteien gäbe es diesen Schwerpunkt bestimmt nicht mehr" – sowie zugesicherte Kita‑ und Ganztagsplätze: "Mit Stabilität, statt mit Stillstand. Mit Zusammenhalt, statt mit Destabilisierung."

Wingenfelds betont Unions-Kurs "24/7 für Fulda"

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld warb für Beteiligung: "Es ist frustrierend, dass die Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen vergleichsweise niedrig ist. Die Lebensqualität hier in Fulda wird vor Ort entschieden, nicht in Berlin oder Wiesbaden." Er mahnte finanzielle Nachhaltigkeit an: "Die Wirtschaft hat Probleme… gleichzeitig steigen die Kosten Und so müssen wir genau überlegen, wo wir investieren." Leitmotiv: Eigenverantwortung. "Nicht ‘Was können wir von der Stadt verlangen?’, sondern ‘Was können wir für die Stadt tun?’"

Klare Haltung seit Jahrzehnten

Zu Sicherheit und Infrastruktur sagte er: "Ich sehe das nicht als Videoüberwachung, sondern als Videoschutz. Die Menschen müssen sich bei uns sicher fühlen können." Zur Stadtentwicklung: "…im Waidesgrund entsteht innenstadtnaher Wohnraum"; Berufsausbildung sei "genauso wichtig… wie ein Studium". Bei Bauen und Abgaben verwies er auf "einen Rekordwert von 500 Wohneinheiten" und "die geringsten Nebenkosten in Hessen". Gewerbeflächen wie das Gummi‑Areal müssten auch künftig "für Arbeitsplätze" stehen. Zur Daseinsvorsorge hob er Klinikum, Herz‑Jesu‑Krankenhaus und den Vorstoß Campus Fulda hervor.

Auch die Innenstadt‑Attraktivität stellte er heraus: hohe Besucherzahlen beim Weihnachtsmarkt, Domplatzkonzerte, Perspektive Hessentag. Sein Fazit: "Wir brauchen die Vernunft der Mitte … Wir als CDU sind ein Bollwerk gegen rechts und links." Zum Schluss folgte ein Kandidatentalk, unter anderem mit Patricia Fehrmann, Fraktionsvorsitzender der Stadtfraktion. Der Abend setzte ein kompaktes Signal für Geschlossenheit und Verlässlichkeit. (mmb) +++

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