Gleiche Masche wie zuvor

Es hört nicht auf: Erneute Häufung von Grabschmuckdiebstählen

Schon wieder vergreifen sich Metalldiebe an Friedhöfen, die Vorfälle häufen sich mittlerweile
Symbolbild: Pixabay

18.02.2026 / REGION FD - Man kann sich nur empören: Bereits in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres ist es auf mehreren Friedhöfen im Landkreis Fulda erneut zu einer Häufung von Diebstählen von Grabschmuck gekommen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist eine mittlere zweistellige Anzahl von Diebstählen bekannt geworden. Das berichtet das zuständige Polizeipräsidium Osthessen.



Am häufigsten betroffen waren demnach die Friedhöfe in Flieden-Schweben, Großenlüder und Hilders-Brand. Nach derzeitigen Erkenntnissen entwendeten bislang unbekannte Täter insbesondere hochwertigen Grabschmuck aus Buntmetall – wie beispielsweise Kreuze und Figuren.

Dabei handelt es sich um ein Bild, das sich immer wieder wiederholt: Insbesondere Bronze ist bei den Dieben begehrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen bisher auf einen mittleren fünfstelligen Betrag. (Wir berichteten hierzu bereits im Januar. Lesen Sie den Beitrag dazu hier!)

Friedhofs-Streife: Polizei will Präsenz an letzten Ruhestätten verstärken

Die Ermittlungen der zuständigen Polizeistellen gehen weiter und prüfen mögliche Tatzusammenhänge zwischen den einzelnen Vorfällen. Zudem werden Friedhöfe ab sofort intensiver bestreift und überwacht, da diese in aller Regel abgeschottet liegen und somit zu einem gefundenen Fressen für Metalldiebe werden.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die in den vergangenen Wochen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich von Friedhöfen beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer 0661/105-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (pg/pm)+++

Diese Figuren verschwanden Ende Januar in Flieden
Archivbild: Martin Heß
Dieses Kreuz verschwand vergangenen Juli in Neuhof-Rommerz
Archivbild: Privat

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