Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Faschingsumzug: Unbekannte werfen Flaschen und Steine

Unbekannte werfen volle Plastikflaschen und Glassteine auf Faschinsteilnehmer.
Symbolfoto: Pixabay

17.02.2026 / HANAU - Süßigkeiten und andere harmlose Wurfartikel gehören an Fasching traditionell zu jedem Umzug dazu. Keinesfalls sind damit jedoch Gegenstände gemeint, die zur Gefahr werden können. Genau das war am Sonntagnachmittag beim Lindwurm im Tümpelgarten in Hanau der Fall, was die Polizei auf den Plan rief - die ermittelt jetzt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.



Demnach sollen zwei Jugendliche gegen 12:45 Uhr in der Chemnitzer Straße aus einem Haus (20er-Hausnummer) diverse gefüllte Plastikwasserflaschen und kleine Glassteine in Richtung die Teilnehmenden des Zuges geschleudert haben. Verletzt wurde dabei nach bisherigen Erkenntnissen der Beamten niemand, allerdings entstand an einem der mitfahrenden Fahrzeuge ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro.

Bürgermeister Bieri verurteilt den Angriff

Hanaus Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD), der selbst den Umzug als Teilnehmer begleitete, verurteilte die Tat. Er erklärte dazu in einer Mitteilung: "Dieser feige und inakzeptable Angriff auf Menschen, die friedlich Fasching gefeiert haben, ist durch nichts zu rechtfertigen. Fasching ist ein Fest der Gemeinschaft und der Lebensfreude. Menschen in bunter Verkleidung, Familien, Ehrenamtliche sowie zahlreiche Vereine tragen mit ihrem Engagement zu einem respektvollen und fröhlichen Miteinander bei. Niemand darf aus mutwilliger und feindseliger Absicht Opfer von Angriffen werden. Ich danke der Polizei für ihre schnelle Aufnahme der Ermittlungen und rufe alle Zeuginnen und Zeugen dazu auf, die Behörden bei der Aufklärung zu unterstützen."

Zeugenaufruf

Die Glassteine wurden sichergestellt und werden nun auf mögliche Spuren untersucht, um Rückschlüsse auf die noch unbekannten Werfer zu erhalten, die schwarze beziehungsweise beige Oberbekleidung trugen. Parallel suchen die Ermittler Zeuginnen und Zeugen, die sich unter der Rufnummer 06181 100-123 melden können. (ms/pm). +++

Hanaus Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri (SPD).
Archivfoto: O|N
Die Glassteine wurden sichergestellt und werden nun auf mögliche Spuren untersucht, um Rückschlüsse auf die noch unbekannten Werfer zu erhalten, die schwarze beziehungsweise beige Oberbekleidung trugen. Parallel suchen die Ermittler Zeuginnen und Zeugen, die sich unter der Rufnummer 06181 100-123 melden können.
Symbolfoto: O|N/Henrik Schmitt

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