Vor-Ort-Termin in Ransbach
Andre Stenda stellt Wilhelm Gebhard Sanierungsvorhaben der Sporthalle vor
Foto: privat
17.02.2026 / HOHENRODA -
Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins stellte Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda dem heimischen Bundestagsabgeordneten Wilhelm Gebhard den Projektantrag der Gemeinde Hohenroda im Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" vor. Die Gemeinde plant eine umfassende Sanierung und energetische Modernisierung der Sporthalle im Ortsteil Ransbach.
Die Gemeinde hat bereits Fördermittel beim zuständigen Bundesministerium beantragt und ist dem Projektaufruf fristgerecht gefolgt. Gebhard hatte alle Städte und Gemeinden im Wahlkreis 168 auf das Bundesförderprogramm hingewiesen. Ziel ist es, die Halle baulich und technisch auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen, die Energieeffizienz deutlich zu steigern und die langfristige Nutzbarkeit für Vereine und die gesamte Bürgerschaft zu sichern.
Bei einem gemeinsamen Rundgang verschaffte sich MdB Gebhard einen umfassenden Eindruck vom baulichen Zustand der Halle sowie vom Umfang der geplanten Maßnahmen. Vorgesehen ist eine Großflächenheizung mit nachhaltiger Versorgung mittels Erdwärmepumpe sowie die Installation einer Photovoltaikanlage zur deutlichen Reduzierung der Energiekosten. Darüber hinaus sind Modernisierungen im Innenbereich geplant, darunter die Erneuerung des Hallenbodens, die Sanierung der Sanitärbereiche sowie die Modernisierung der Elektroverteilung.
"Die Sporthalle in Ransbach ist ein zentraler Treffpunkt für Sport, Gemeinschaft und Nachwuchsarbeit. Investitionen in solche Einrichtungen sind Investitionen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt im ländlichen Raum", betonte Wilhelm Gebhard, der dankbar dafür ist, dass Stenda ihn eingeladen und ihm das Vorhaben vor Ort vorgestellt hat. Er sagte der Gemeinde seine Unterstützung für den Förderantrag im Rahmen des Bundesprogramms zu, so wie allen weiteren Vorhaben im Wahlkreis auch. Insgesamt gibt es in beiden Landkreisen des Wahlkreises 15 Projektanträge. Am Ende entscheidet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags über die Maßnahmen, die aus dem Förderprogramm bewilligt werden. "Aufgrund der mehrfachen Überzeichnung des Fördervolumens steht schon jetzt fest, dass zahlreiche Anträge nicht bewilligt werden können, was sehr bedauerlich ist", wie Gebhard findet. Bundesweit sind über 3.670 Anträge mit einem Fördervolumen von mehr als 7 Milliarden Euro gestellt worden. Das Sportstättenförderprogramm ist gerade einmal mit knapp einer Milliarde Euro ausgestattet.
"Mit einer positiven Entscheidung im Bundesprogramm könnte ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der kommunalen Infrastruktur sowie zur nachhaltigen Reduzierung des Energieverbrauchs im ländlichen Raum geleistet werden", sind sich die beiden begeisterten Fußballer einig. (mp/pm) +++